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iPhone Air: Warum sich viele gegen das neue Apple-Modell entscheiden

iPhone Air Schwächen

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Apple hat mit dem iPhone Air ein neues Gerät vorgestellt, das nicht bei allen gut ankommt. Trotz attraktivem Design führen einige technische Kompromisse offenbar dazu, dass viele von einem Kauf absehen.

Gekauft und getestet: das iPhone Air

Apple verkauft das iPhone Air ab 1.199 Euro. In diesem Preis inbegriffen sind 256 Gigabyte Speicher – die kleinste verfügbare Version. Trotz eigener Anschaffung zeigen sich bei längerer Nutzung technische Schwächen. Besonders auffällig ist die reduzierte Grafikleistung, denn im Vergleich zu den Pro-Modellen fehlt ein Grafikkern. Das iPhone Air nutzt nur fünf statt sechs GPU-Kerne, wodurch die Grafikleistung rund 10 bis 15 Prozent schwächer ausfällt.

Ein weiteres technisches Defizit betrifft das Kühlsystem. Die sogenannte „Vapor Chamber“, eine Dampfkammer zur effizienteren Wärmeableitung, fehlt. Dadurch erhitzt sich das Gerät schneller. In Tests mit Wärmebildkamera zeigte sich, dass es früher drosseln muss, also an Leistung verliert. Auch der Akku fällt im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse relativ klein aus. Apple versucht das mit softwareseitigen Lösungen wie dem „Adaptive Power Mode“ auszugleichen. Diese Funktion passt den Energieverbrauch automatisch an das Nutzerverhalten an.

Weitere Schwächen im Vergleich

Neben den technischen Nachteilen stört Anwender:innen auch die Ausstattung. So besitzt das iPhone Air nur einen Lautsprecher auf der Oberseite. Am unteren Ende befinden sich lediglich Mikrofone, was den Klang deutlich einschränkt. Der USB-C-Anschluss unterstützt lediglich USB 2.0-Geschwindigkeit. Auch wenn dieser Punkt für viele nicht ausschlaggebend ist, fällt er in der Gesamtbetrachtung negativ auf.

Ebenfalls nicht auf Premium-Niveau: die Kamera. Apple verbaut hier eine ähnliche Technik wie im iPhone 16e, das rund 699 Euro kostet. Das entspricht nicht ganz den Erwartungen an ein Gerät, das mehr als 1.000 Euro kostet. Viele Kund:innen entscheiden sich daher lieber für ein günstigeres Modell wie das iPhone 17 oder investieren etwas mehr für ein Pro-Modell.

Warum sich das iPhone Air trotzdem lohnt – und was Apple verbessern könnte

Trotz all dieser Nachteile ist das iPhone Air meiner Meinung nach ein schönes Gerät. Es vermittelt ein neues Designgefühl, vergleichbar mit dem Umstieg vom iPhone 8 zum iPhone X. Das Gehäuse ist besonders dünn, allerdings relativiert sich dieser Vorteil durch das Kameramodul, das nun in einem „Kamera-Plateau“ integriert ist. Apple wirbt zwar mit einem schlanken Gerät, verliert aber gleichzeitig an optischer Einheit, was die Kund:innen wahrnehmen.

Schade ist vor allem, dass Apple offenbar selbst ein eher durchwachsenes Vertrauen in die Akkuleistung hat. Schon in der Präsentation wurde auf Zubehör wie die MagSafe-Batterie verwiesen. Das wirkt wie ein indirektes Eingeständnis der Schwächen.

Apple reagiert nun auf die schwache Nachfrage und reduziert Berichten zufolge die Produktion um bis zu eine Million Einheiten. Das ist nicht ungewöhnlich – dennoch auffällig für ein neues Modell.

Welche Chancen hätte ein Nachfolger, etwa ein iPhone Air 2? Wichtig wäre eine deutlich bessere Kamera, etwa auf dem Niveau des aktuellen iPhone 17. Das würde die Kaufentscheidung für viele erleichtern und den Abstand zu den teureren Pro-Modellen etwas verringern.

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Tags: iPhone-Vergleich, iPhone Air, Apple, Adaptive Power Mode, Vapor Chamber, USB-C, Kamera-Test, Akku, Lautsprecher, Produktion, Apple Keynote, CPU-Leistung

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