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iPhone 18 Pro vs. Pixel 11 Pro: Apples und Googles neue Pro-Modelle im Vergleich

Apple und Google haben ihre Top-Smartphones 2026 jeweils um 100 US-Dollar (rund 95 Euro) teurer gemacht. Wir schauen uns an, wie sich iPhone 18 Pro und Pixel 11 Pro unterscheiden.

Preise, Ausrichtung und Design

Das iPhone-Duo stand beim „Überraschen und Strahlen“-Event im Mittelpunkt. Das iPhone 18 Pro bleibt dabei die bevorzugte Wahl für kreative Nutzer:innen. Es bietet eine variable Blende zur präzisen Steuerung der Belichtung in der Fotografie und eine lange Akkulaufzeit, ist aber teurer als je zuvor. Mit einem Startpreis von 1.449 Euro liegt es 150 US-Dollar über dem iPhone 17 Pro und auch über Googles neuem Pixel 11 Pro für 1.199 Euro.

Auch Google hat den Preis gegenüber dem Pixel 10 Pro um 100 Euro erhöht. Das dürfte unter anderem mit der anhaltenden Speicherknappheit zusammenhängen. Dafür gibt es Kamera-Verbesserungen wie einen größeren Sensor im 48-Megapixel-Teleobjektiv, der laut Google bis zu 30 Prozent mehr Licht einfangen soll als beim 10 Pro. Dieses Teleobjektiv unterstützt den 30-fachen digitalen Zoom sowie den 120-fachen Pro-Zoom, bei dem generative KI die Aufnahmen nachbearbeitet.

Abseits des Fotofokus unterscheiden sich iPhone 18 Pro und Pixel 11 Pro deutlich. Beide repräsentieren das Beste aus iOS 27 und Android 17 und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Beim Design bleibt Apple beim Aluminium-Unibody, dieses Jahr jedoch in einem einfarbigen Look statt der zweifarbigen Optik des 17 Pro. Das iPhone 18 Pro kommt in Burgunderrot, Gletscherblau, Silber und Schwarz.

Das Pixel 11 Pro setzt auf den bekannten, über die gesamte Breite laufenden Kamerabalken, der nun von Glas von Kante zu Kante bedeckt ist. Es ist in Canyon (ein orange-rosafarbener Ton), Nebelweiß, Olivgrün und Obsidian-Schwarz erhältlich. Beide Geräte haben farblich passende Rahmen. In der Hand fühlt sich das Pixel 11 Pro mit 204 Gramm leichter an als das 211 Gramm schwere iPhone 18 Pro.

Display, Kameras und Leistung

Beide Smartphones bieten ein 6,3-Zoll-OLED-Display mit dynamischer Bildwiederholrate bis 120 Hertz und eine IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Auf dem iPhone sitzt eine kleinere Dynamische Insel als Aussparung für die Selfie-Kamera und die Gesichtserkennung. Sie kann nun bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig anzeigen, etwa Timer oder den Status einer Fahrt. Das Display wird wie beim 17 Pro durch Keramik-Schutzglas 2 geschützt.

Das Pixel 11 Pro nutzt eine klassische Kameraaussparung vorne. Es soll mit bis zu 3.600 Nits Spitzenhelligkeit in der Sonne aber heller leuchten als das iPhone mit 3.000 Nits. Es setzt auf Corning Gorilla Glass Victus 2 und einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm, zusätzlich gibt es eine per Frontkamera und maschinellem Lernen unterstützte Gesichtserkennung.

Bei den Kameras hat Apple dem iPhone 18 Pro eine variable Blende für die 48-Megapixel-Hauptkamera spendiert. Man kann zwischen vier Blendenstufen (ƒ/1,48, ƒ/1,8, ƒ/2,8 und ƒ/4,0) wählen. Dazu kommen eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und ein 48-Megapixel-Teleobjektiv mit 4-fachem optischen und 8-fachem Hybridzoom. Laut Test passt die Kamera die Blende automatisch an, wenn zwischen 1-facher und 3,9-facher Vergrößerung fotografiert wird, was besonders bei wenig Licht helfen soll.

Das Pixel 11 Pro kombiniert eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit einem größeren 48-Megapixel-Teleobjektiv samt 5-fachem optischem Zoom und einer 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Neu ist die Funktion „Kameralooks“ mit fest eingebauten Farbprofilen, die sich vor allem an Nutzer:innen richtet, die ohne nachträgliche Bearbeitung fotografieren möchten.

Für Selfies verbaut Apple eine 18-Megapixel-Kamera, Google eine 42-Megapixel-Frontkamera. Das iPhone bietet automatische Bildausschnitte je nach Anzahl der Personen im Bild und Profi-Einstellungen für schnelle Anpassungen etwa von Blende und Belichtungszeit. Beim Pixel 11 Pro gibt es den neuen Modus „Magische Aufnahme“ für die Hauptkameras, der kurze Videoclips aufnimmt und per KI die besten Einzelbilder auswählt, aus denen Ihr auch selbst wählen könnt.

Akkulaufzeit, Chips und Zusatzfunktionen

Im Inneren des iPhone 18 Pro arbeitet der hauseigene A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren. Die höhere Packdichte soll unter anderem Platz für eine größere Dampfkammer schaffen, die das Gerät bei intensiver Nutzung kühler hält. Im Test wurde das iPhone 18 Pro nur beim Laden und beim Download großer Apps und Spiele spürbar warm, nicht jedoch in einem problematischen Ausmaß.

Das Pixel 11 Pro setzt auf den neuen Tensor-G6-Prozessor, der neue Software- und Kamerafunktionen ermöglicht und im Alltag flüssig läuft. Unter längerer Spielelast von etwa zehn Minuten wird es jedoch warm. Und bei hohen Grafikeinstellungen wirkt es leistungsschwächer als das iPhone. Für mobile Gamer:innen bleibt das iPhone die bessere Wahl, auch wegen der vielen Spiele mit Konsolen-Niveau im App Store, die teilweise plattformübergreifend nutzbar sind.

Apple verspricht zudem eine verbesserte Akkulaufzeit und höhere Ladegeschwindigkeit gegenüber dem Vorgänger. Im Test entsprach die Laufzeit jedoch in etwa der des iPhone 17 Pro und 17 Pro Max. Ein Tag Nutzung ist problemlos möglich. In einem 30-minütigen Test mit Kabel-Ladung kam das iPhone 18 Pro von 0 auf 82 Prozent. Das Pixel 11 Pro schaffte im gleichen Zeitraum 55 auf 88 Prozent mit 30-Watt-Ladung. Das Pixel 11 Pro XL lädt mit 45 Watt noch schneller.

Das iPhone 18 Pro läuft mit iOS 27, das Fehlerkorrekturen, verbesserte Sprach-zu-Text-Funktionen und eine flüssigere Bedienoberfläche bringt. In der Kamera-App gibt es nun Motivverfolgung und Referenzbild. Letzteres sichert die Pixel-Daten zum Zeitpunkt der Aufnahme, bevor Apples Bildpipeline eingreift, und kann so bei der Echtheitsprüfung helfen.

Das Pixel 11 Pro bietet neue Gemini-Intelligenzfunktionen wie „Rambler“ für Sprach-zu-Text-Nachrichten ohne Füllwörter und die Möglichkeit, über die Kamera in amerikanischer Gebärdensprache zu kommunizieren. Neu sind zudem Kameralooks und die Benachrichtigungsleuchte HiLight am Kamerabalken, die zunächst für Anrufe und Gemini genutzt wird.

Via: https://www.cnet.com

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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