Wenige Tage vor dem „Überraschen und Strahlen“-Event rückt das iPhone 18 Pro in den Fokus – doch die Preisdynamik spielt sich schon jetzt beim iPhone 17 Pro ab. In Europa fallen die Preise, während für die kommende Generation höhere Kosten erwartet werden.
iPhone 17 Pro: Spürbare Rabatte und lange Laufzeiten
In mehreren europäischen Märkten wird das iPhone 17 Pro derzeit deutlich günstiger angeboten. Laut einem Bericht wird das Modell in Griechenland bei Cosmote Telekom und Germanos ab 1.349 Euro für die Version mit 256 Gigabyte Speicher verkauft. Das iPhone 17 Pro Max startet dort bei 1.499 Euro.
Die Rabatte liegen demnach bei bis zu 12 Prozent gegenüber den ursprünglichen Preisen. Auffällig sind zudem die Finanzierungsangebote: Käufer:innen können die Geräte über bis zu 48 Monate in Raten bezahlen, also vier Jahre lang. Damit verteilen Händler und Mobilfunkanbieter die hohen Anschaffungskosten über einen deutlich längeren Zeitraum als früher.
Für Euch bedeutet das: Wer jetzt zum iPhone 17 Pro greift, profitiert von einem Preisnachlass im zweistelligen Prozentbereich und kann die Zahlung gleichzeitig weit strecken. Das verändert die Wahrnehmung des effektiven Monatspreises und könnte die Bereitschaft senken, für das kommende iPhone 18 Pro einen deutlich höheren Einstiegspreis zu akzeptieren.
„Überraschen und Strahlen“-Event: Neue iPhones, Faltgerät und steigende Erwartungen
Beim „Überraschen und Strahlen“-Event am 9. September 2026 dürfte Apple laut mehreren Berichten die nächste iPhone-Generation vorstellen. Erwartet werden das iPhone 18 Pro sowie ein erstes klappbares iPhone-Modell. Gleichzeitig zeichnen sich höhere Produktionskosten und damit steigende Endpreise für das iPhone 18 Pro ab.
Hinzu kommt, dass Apple parallel an anderer Stelle an der Preisschraube dreht. Der Videodienst Apple TV hat in den USA eine erneute Preissteigerung erfahren und kostet jetzt 14,99 US-Dollar (rund 13,90 Euro) im Monat statt zuvor 12,99 US-Dollar (rund 12,00 Euro). Auch Jahresabos werden teurer. In den vergangenen Wochen hatte Apple bereits Pakettarife wie Apple One angepasst.
Diese Entwicklung zeigt eine konsequente Premiumstrategie: Höhere Preise bei Diensten schaffen zusätzlichen Spielraum, um Hardware mit hohen Margen zu positionieren. Gleichzeitig sorgen Rabatte auf ältere Gerätegenerationen dafür, dass der Einstieg in das Ökosystem für preissensible Nutzer:innen attraktiv bleibt.
M6-Mac mini mit Rabatt: Signal für die Gesamtstrategie
Die Preisbewegungen betreffen nicht nur das iPhone. Der neue Mac mini mit M6-Chip wird in den USA bereits kurz nach Vorbestellstart günstiger angeboten. Ein Händler listet eine Konfiguration ab 879,99 US-Dollar (rund 815 Euro), während Apple regulär mehr verlangt. Nur die Ausführung mit 24 Gigabyte Arbeitsspeicher liegt mit 1.299 US-Dollar (rund 1.205 Euro) noch auf Apple-Niveau.
Technisch bringt der M6-Mac mini einen Zwölf-Kern-Prozessor und eine Zwölf-Kern-Grafikeinheit mit. In jeder GPU-Einheit sitzt ein neuronaler Beschleuniger, zusätzlich gibt es eine doppelte 16-Kern-Neural-Engine, die laut Apple bis zu 4,8-mal höhere KI-Leistung als der Vorgängerchip erreicht. Der kompakte Desktop unterstützt bis zu 32 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher.
Auch hier lässt sich ein Muster erkennen: Aktuelle Apple-Hardware wird früh über Drittanbieter rabattiert, während die offiziellen Listenpreise hoch bleiben. Für Euch als Käufer:innen bedeutet das mehr Spielraum beim Verhandeln und Vergleichen, insbesondere kurz vor großen Produktankündigungen.
Für die Entscheidung zwischen einem vergünstigten iPhone 17 Pro und einem voraussichtlich teureren iPhone 18 Pro kommt es damit auf Eure Prioritäten an: Wollt Ihr jetzt ein im Preis gefallenen Premiumgerät mit planbaren Raten, oder wartet Ihr auf neue Funktionen – zu einem höher angesetzten Einstiegspreis und zunächst ohne Rabatte?
Via: www.ad-hoc-news.de · www.macrumors.com · tidbits.com · www.iClarified.com
