Apple hat offenbar mit der Testproduktion des iPhone 18 Pro begonnen. Ein chinesischer Leak deutet auf einen planmäßigen Start im Herbst hin.
Auf dem chinesischen Netzwerk Weibo berichtet der Leaker-Account „Fixed Focus Digital“, dass die Pro-Modelle des iPhone 18 bereits in die Phase der „Massenproduktionstests“ eingetreten sind. Gemeint ist damit sehr wahrscheinlich die späte Phase der Fertigungsvalidierung vor dem geplanten Marktstart im September.
Der Februar fällt üblicherweise in den Zeitraum, in dem Apple vom Designvalidierungstest (DVT) in den frühen Produktionsvalidierungstest (PVT) übergeht. In dieser Phase nutzt Apple bereits Serienwerkzeuge und nimmt Teile der Fertigungslinien in den Fabriken in Betrieb. Ziel ist es, Produktionsprozesse, Ausbeute und Qualitätskontrolle zu überprüfen, ohne schon Geräte im vollen Umfang zu fertigen.
Die eigentliche Massenproduktion wird in der Regel erst im Sommer hochgefahren, um pünktlich zum Marktstart ausreichend Stückzahlen bereitzustellen. Der aktuelle Stand deutet darauf hin, dass Apple beim iPhone 18 Pro dem gewohnten Zeitplan folgt.
Der Leaker behauptet außerdem, dass auch für das reguläre iPhone 18 bereits Produktionstests angelaufen seien. Da das Modell mit der einfacheren Ausstattung aber erst Anfang des kommenden Jahres erwartet wird, befindet es sich wahrscheinlich in einer früheren Validierungsstufe.
Denkbar ist hier eine mittlere bis späte Phase des Technikvalidierungstests (EVT) oder der frühe Designvalidierungstest (DVT). In diesen Abschnitten konzentriert sich Apple vor allem auf die technische Umsetzung und das Feintuning des Designs, bevor Produktionsprozesse im großen Stil geprüft werden.
Nach Angaben von Fixed Focus Digital gibt es keine größeren Änderungen bei den verwendeten Materialien. Insgesamt sollen die Geräte weitgehend den bestehenden Konstruktionsspezifikationen der iPhone-17-Reihe folgen. Frühere Berichte hatten bereits darauf hingewiesen, dass die iPhone-18-Pro-Modelle äußerlich kein großes Update darstellen sollen.
Änderungen am äußeren Erscheinungsbild könnten sich demnach vor allem auf eine kleinere Dynamische Island beschränken. Das grundlegende Design würde damit weitgehend unverändert bleiben, während Apple intern nachjustiert.
Dennoch sind mehrere wichtige Neuerungen im Inneren geplant. So soll ein neues Kamerasystem mit variabler Blende zum Einsatz kommen. Außerdem ist der A20-Chip vorgesehen, ebenso wie ein kundenspezifisches C2-Modem. Diese Komponenten sollen die Leistungsfähigkeit und Konnektivität der Pro-Modelle verbessern, ohne dass sich dies zwingend stark im äußeren Design niederschlägt.
Laut Mark Gurman von Bloomberg dürften die neuen Pro-Modelle in diesem Herbst jedoch nicht „der Star von Apples iPhone-Vorstellung“ sein. Stattdessen soll das erste faltbare Gerät des Unternehmens im Mittelpunkt stehen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: Montage – Apfeltalk
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