Apple soll beim kommenden iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max die Preise stabil halten und sich so einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz sichern. Dafür müssen Käufer:innen Gerüchten zufolge mit weniger Farboptionen leben.
Laut einem aktuellen Bericht könnte Apple das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max zu den gleichen Preisen wie die Vorgängermodelle anbieten, während andere Hersteller ihre Flaggschiffe verteuern. Grundlage ist ein Beitrag des Blogs von yeux1122, auf den sich das Gerücht stützt. Demnach plant Apple, die beiden Pro-Modelle nur in drei Farbvarianten auf den Markt zu bringen, um die Kosten besser zu kontrollieren.
Die Entscheidung steht offenbar im Zusammenhang mit hohen Speicherpreisen. Apple erhält dem Bericht zufolge derzeit keine Rabatte beim Einkauf von Arbeitsspeicher und kauft stattdessen große Mengen dieses Bauteils zu hohen Preisen ein. Ziel sei es, möglichst viel verfügbaren mobilen Arbeitsspeicher zu sichern und damit Wettbewerber unter Druck zu setzen, die dann schwerer an diese Komponente kommen.
Um die eigenen Margen zu schützen und zugleich an der bisherigen Preisstruktur festzuhalten, soll Apple deshalb die Auswahl der Gehäusefarben beschränken. Weniger Varianten bedeuten geringere Produktions- und Lagerkosten, was helfen kann, die höheren Ausgaben für Speicher auszugleichen.
Das Gerücht nennt auch konkrete Farben: Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sollen in Dunkelgrau, einem tiefen Dunkelrot und Silberweiß erscheinen. Weitere Optionen sind dem Bericht zufolge nicht geplant. Wer bisher gerne zwischen vielen Farbtönen gewählt hat, könnte also enttäuscht sein.
Zu einem möglichen Falt-iPhone, das häufig als iPhone Fold bezeichnet wird, liegen laut Quelle derzeit keine Details zur Farbpalette vor. Auch ist unklar, ob Apple bei einem solchen Modell eine ähnliche Strategie mit reduzierter Farbauswahl verfolgen würde. Fest steht laut dem Bericht nur, dass sich die beschriebene Preisstrategie zunächst auf die Premium-Modelle der iPhone-18-Reihe konzentrieren soll.
Die Autor:innen des Berichts gehen davon aus, dass Apple mit einem Preisstopp bei gleichzeitig steigenden Preisen der Konkurrenz hohe zusätzliche Umsätze erzielen könnte. Besonders die beiden Pro-Modelle könnten sich so zu den gefragtesten Flaggschiff-Smartphones entwickeln.
Der Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities hatte bereits zuvor empfohlen, dass Apple die höheren Kosten für Arbeitsspeicher vollständig selbst tragen sollte. So könne der Konzern die Unruhe am Markt nutzen und sich gegenüber anderen Anbietern besser positionieren. Die aktuelle Entwicklung rund um den massiven Einkauf von Speicher passt zu dieser Einschätzung.
Hinzu kommt, dass Apples Dienstesparte inzwischen Umsätze in Milliardenhöhe erzielt. Laut Bericht erleichtert dieser zusätzliche Geldstrom es dem Unternehmen, steigende Hardwarekosten wie die teureren Speicherbausteine intern auszugleichen, ohne die Verkaufspreise sofort anzuheben.
Sollte es Apple tatsächlich gelingen, die Preise für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max durch eine Reduzierung der Farboptionen stabil zu halten, wäre das ein deutliches Signal an die Branche. Die Quelle geht davon aus, dass nicht viele Wettbewerber diese Kombination aus aggressiver Einkaufspolitik und Preisstabilität nachahmen könnten. Für 2026 zeichnet der Bericht deshalb ein Szenario, in dem Apple im Smartphonemarkt besonders stark auftreten könnte.
Via: https://wccftech.com
Titelbild: Montage / Apfeltalk
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