Apple arbeitet offenbar an einem Nachfolger für das günstige Einstiegsmodell iPhone 16e. Das gemunkelte iPhone 17e soll schon in wenigen Wochen erscheinen und einige gezielte Upgrades erhalten.
Wie bei fast jeder iPhone-Aktualisierung soll auch das iPhone 17e einen neuen Chip bekommen. Statt des bisherigen A18 im iPhone 16e soll das neue Modell den A19-Prozessor erhalten.
Der A19 basiert auf dem dritten 3-Nanometer-Fertigungsprozess mit der Bezeichnung N3P. Laut den Berichten liegt die CPU-Leistung um etwa 5 bis 10 Prozent über der des A18.
Ein Bericht der südkoreanischen Publikation The Elec geht davon aus, dass das iPhone 17e schmalere Displayränder bekommt als das iPhone 16e. Die Displaydiagonale soll dennoch bei 6,1 Zoll bleiben.
Trotz des leicht modernisierten Designs sind keine neuen Bildschirmfunktionen vorgesehen. Funktionen wie ProMotion mit hoher Bildwiederholrate oder ein Always-on-Display werden beim iPhone 17e weiterhin nicht erwartet.
Damit würde sich das Einsteigermodell optisch stärker an den übrigen iPhone-17-Geräten orientieren, die bereits alle mit sehr schmalen Rändern ausgestattet sind.
Außerdem deuten einige Gerüchte darauf hin, dass das iPhone 17e Dynamic Island übernimmt, die erstmals beim iPhone 14 Pro eingeführt wurde. Das aktuelle iPhone 16e nutzt noch die klassische Display-Kerbe am oberen Rand.
Sollte die Dynamische Insel tatsächlich auch beim iPhone 17e Einzug halten, wäre die Kerbe in der gesamten iPhone-Produktpalette Geschichte.
In der iPhone-17-Reihe hat Apple eine neue Frontkamera mit Folgemodus („Center Stage“) eingeführt. Der Sensor bietet 18 Megapixel und ist quadratisch aufgebaut.
Aus diesem Quadrat kann die Kamera wahlweise einen Hoch- oder Querformatausschnitt wählen. Ihr könnt so Selfies in beiden Ausrichtungen aufnehmen, ohne das iPhone drehen zu müssen.
Zusätzlich kann die Kamera Gesichter verfolgen und den Bildausschnitt automatisch erweitern, wenn etwa eine zweite Person ins Bild kommt. Laut einer Analyse von Jeff Pu soll diese Frontkamera auch beim iPhone 17e zum Einsatz kommen.
Ein weiterer Unterschied zum iPhone 16e dürfte die drahtlose Ladefunktion sein. Während das aktuelle Modell nur klassisches Qi-Laden mit bis zu 7,5 Watt unterstützt, soll das iPhone 17e MagSafe-kompatibel werden.
Damit wäre kabelloses Laden mit mindestens 15 Watt möglich. Zudem ließen sich MagSafe-Zubehör wie Ständer, Geldbörsenaufsätze oder Zusatzakkus nutzen, was beim iPhone 16e bislang nicht vorgesehen ist.
Da es sich um ein günstigeres Modell handelt, ist allerdings nicht mit den 25-Watt-Ladegeschwindigkeiten des Standards Qi2.2 zu rechnen. Die Anbindung an das MagSafe-Ökosystem wäre dennoch ein klarer funktionaler Unterschied zum Vorgänger.
Beim Starttermin orientiert sich Apple dem Vernehmen nach erneut am Zeitplan des iPhone 16e. Das iPhone 17e könnte also bereits im Februar vorgestellt werden, ein späterer Start im Frühjahr bleibt aber möglich.
Auch beim Preis wird mit Kontinuität gerechnet. Das neue Modell soll voraussichtlich wie sein Vorgänger bei 699 Euro einsteigen.
Mit dem iPhone 17 hat Apple alle Modelle auf 256 Gigabyte Basisspeicher umgestellt, zuvor war das nur beim Pro-Max-Modell der Fall. Ob auch das iPhone 17e standardmäßig mit 256 Gigabyte startet, ist noch offen, würde die Attraktivität des Geräts aber klar erhöhen.
Wie bewertet Ihr die gemunkelten Änderungen beim iPhone 17e im Vergleich zum iPhone 16e? Diskutiert es gern in den Kommentaren.
Via: https://9to5mac.com
Titelbild: Apple
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