Das iPhone 16e ist das erste Apple-Smartphone mit einem hauseigenen C1-Modem. In vielen praktischen 5G-Szenarien übertrifft es das iPhone 16, das weiterhin mit einem Qualcomm-Modem ausgestattet ist. Messungen von Ookla, einem Unternehmen für Internetleistungsanalysen, zeigen, dass Apples neuer Modem-Chip insbesondere in schwierigen Netzbedingungen Vorteile bietet.
Die Ergebnisse belegen, dass das iPhone 16e in Netzwerkumgebungen mit schwacher Abdeckung deutlich besser abschneidet. In schlecht versorgten Bereichen von T-Mobile USA erreichte das iPhone 16e eine durchschnittliche Downloadrate von 57 Mbps, während das iPhone 16 nur auf 27 Mbps kam.
Auf Verizon und AT&T zeigte das iPhone 16e ebenfalls bessere Werte in Szenarien mit eingeschränkter Netzqualität. Die fehlende Unterstützung für mmWave scheint dabei keine signifikante Einschränkung zu sein, da die Verbreitung dieser Technologie in den meisten Ländern gering bleibt.
Unter optimalen Bedingungen liegt das iPhone 16 mit Qualcomm-Modem jedoch vorn. Auf T-Mobile erreichte es Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 890 Mbps, während das iPhone 16e auf 627 Mbps begrenzt blieb. Diese Unterschiede treten jedoch vor allem in dicht besiedelten städtischen Gebieten mit starker mmWave-Abdeckung auf.
Die durchschnittlichen Download-Geschwindigkeiten über alle Netzbetreiber hinweg zeigen, dass das iPhone 16e insgesamt zuverlässiger abschneidet, insbesondere in realistischen Nutzungsszenarien mit schwankender Netzqualität.
Die Ergebnisse zeigen, dass die tatsächlichen 5G-Geschwindigkeiten stärker vom jeweiligen Netzbetreiber als vom iPhone-Modell abhängen. Während das iPhone 16 in idealen Bedingungen schneller ist, bietet das iPhone 16e in realen Nutzungsszenarien oft die bessere Leistung. Besonders Nutzer:innen in Regionen mit schlechter Netzabdeckungkönnten vom neuen Apple-Modem profitieren.
Via: Appleinsider
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