Mit iPadOS 27 beendet Apple den Support für mehrere ältere iPad-Modelle mit A12- und A12X-Chips. Für die betroffenen Geräte bleibt damit iPadOS 26 als letzte große Version – eine Entscheidung, die Fragen nach Alternativen aufwirft.
Während iOS 27 laut Apple weiterhin auf allen Geräten läuft, die bereits iOS 26 unterstützen, gilt das für iPadOS 27 nicht. Die neue Version streicht die Unterstützung für alle iPads mit A12- oder A12X-Chip. Konkret betrifft das folgende Modelle:
Diese Geräte sind zwischen sechs und acht Jahre alt, Apple hat sie also über einen langen Zeitraum mit Software-Updates versorgt. Im Quellartikel wird dennoch kritisiert, dass ausgerechnet iPadOS 26 den Schlusspunkt markiert, weil die Version nicht als idealer Zustand für ältere Geräte wahrgenommen wird.
Eine im Artikel diskutierte Möglichkeit wäre, Nutzer:innen betroffener iPads auf eine ältere, performantere Version zurückkehren zu lassen. Aktuell unterbindet Apple Downgrades, indem ältere Betriebssystemversionen nicht mehr signiert werden. Für die meisten Geräte ist derzeit nur iOS bzw. iPadOS 26.5 signiert.
Diese Praxis begründet Apple mit Sicherheitsaspekten: Nutzer:innen sollen möglichst nur die stabilste und aktuell abgesicherte Version verwenden. Allerdings veröffentlicht Apple weiterhin Sicherheitsupdates für iOS bzw. iPadOS 18. iPadOS 18.7.9 erschien erst vor etwas mehr als einem Monat parallel zu iPadOS 26.5 und brachte zahlreiche der gleichen Sicherheitskorrekturen auf ältere Geräte.
Der Quellartikel argumentiert, dass iPadOS 18.7.9 damit nicht grundsätzlich unsicher sei und durchaus auf A12-Geräten laufen könnte, die iPadOS 27 nicht mehr erhalten. Viele Nutzer:innen würden ein Downgrade vermutlich nicht in Anspruch nehmen, aber aus Sicht des Autors sollte es zumindest als Option existieren, solange Apple iOS 18 noch mit Sicherheitsupdates versorgt.
Als zweite Möglichkeit wird im Artikel eine Kehrtwende bei der Geräteunterstützung skizziert: Apple könnte iPadOS 27 nachträglich doch noch für die betroffenen Modelle freigeben. Das wäre ungewöhnlich, aber nicht völlig ohne Beispiel.
2022 sorgte die Einführung von Stage Manager in iPadOS 16 für Kritik, weil das Feature zunächst ausschließlich iPads mit M1-Chip oder neuer vorbehalten war. Später im Betazyklus reagierte Apple und brachte Stage Manager in angepasster Form auch auf die iPad Pro Modelle von 2018 und 2020. Einschränkung damals: Diese Geräte unterstützten keine externen Displays wie die M1-Modelle.
Der Artikel hält es für schwer einschätzbar, ob Apple bei iPadOS 27 einen ähnlichen Schritt gehen würde. Möglich sei, dass etwa die vollständige Fensterverwaltung auf A12-Geräten mit 4 GB RAM zu schwach performt. In diesem Fall könnten Nutzer:innen laut Autor vermutlich auch mit Einschränkungen bestimmter Funktionen leben – wenn das Gesamtsystem dafür flüssiger läuft.
Ob Apple auf die Kritik reagiert oder an der aktuellen Linie festhält, bleibt offen. Betroffene Nutzer:innen mit älteren A12-iPads stehen damit vorerst bei iPadOS 26 still.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
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