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iPad Air M4 vs. iPad Air M3: Das hat sich wirklich geändert

Apple hat das iPad Air als Mittelklasse-Tablet auf den M4-Chip umgestellt und den Arbeitsspeicher erhöht. Abseits davon bleibt erstaunlich vieles beim Alten.

Mehr Leistung und neue Funkstandards

Beim Blick auf das Datenblatt ist der Chipwechsel vom M3 auf den M4 die mit Abstand wichtigste Neuerung. Das neue iPad Air M4 startet wie zuvor zum gleichen Preis: Das 11‑Zoll‑Modell beginnt bei 649 Euro, die 13‑Zoll‑Variante bei 849 Euro. Auch die Speicherausstattungen bleiben unverändert, es gibt nach wie vor 128, 256, 512 GB und 1 TB.

Apple gibt an, dass der M4 im iPad Air gegenüber dem M3 eine Leistungssteigerung von bis zu 30 Prozent bringt. Das könnte sich nicht nur bei anspruchsvollen Aufgaben wie Videoschnitt bemerkbar machen, sondern langfristig auch bei alltäglichen Anwendungen, wenn iPadOS mit kommenden Versionen rechenintensiver wird. Zusätzlich wächst der Arbeitsspeicher von 8 auf 12 GB, was vor allem bei Multitasking und komplexen Apps hilft.

Für schnelle Drahtlosverbindungen verbaut Apple im neuen iPad Air den N1-Chip, der WLAN 7 und Bluetooth 6 ermöglicht. Damit sind theoretisch bis zu 46 Gigabit pro Sekunde drin, während das iPad Air M3 mit WLAN 6 bei maximal 9,6 Gbit/s liegt. Im Alltag dürften nur wenige Nutzer:innen diese Reserven wirklich ausnutzen, der Unterschied richtet sich eher an anspruchsvolle Einsatzszenarien.

Trotz des neuen Chips bleiben die Akkulaufzeiten laut Apple unverändert. Sowohl iPad Air M3 als auch M4 sollen bis zu 10 Stunden Surfen im Web oder Videowiedergabe über WLAN schaffen, bei den Mobilfunkvarianten sind es bis zu 9 Stunden.

Gehäuse, Display, Ton und Kameras ohne Neuerungen

Optisch und bei der Ausstattung außerhalb des Chips hat sich zwischen iPad Air M3 und M4 nichts getan. Beide Generationen erscheinen in Blau, Violett, Beige und Grau. Das 11‑Zoll‑Modell misst 9,74 × 7,02 × 0,24 Zoll, das 13‑Zoll‑Gerät 11,04 × 8,46 × 0,24 Zoll. Beim Gewicht gibt es nur minimale Unterschiede: Das 11‑Zoll‑iPad‑Air wiegt 1,01 Pfund beim M3 und 1,02 Pfund beim M4, die 13‑Zoll‑Version jeweils 1,36 Pfund.

Auch die Displays sind identisch. Alle Varianten setzen auf ein Liquid‑Retina‑LED‑Panel mit 264 ppi. Das 11‑Zoll‑Modell löst mit 2.360 × 1.640 Pixeln auf und erreicht bis zu 500 Nits Helligkeit. Die 13‑Zoll‑Version bietet 2.732 × 2.048 Pixel bei maximal 600 Nits. OLED- oder Mini‑LED‑Technik bleibt weiterhin den Pro‑Modellen vorbehalten, ebenso eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Das iPad Air bleibt bei 60 Hz, was im direkten Vergleich für eine weniger flüssige Darstellung sorgt.

Die verbauten Stereo‑Lautsprecher sind bei beiden Generationen im Querformat ausgerichtet. Die Klangqualität des iPad Air M3 konnte nicht mit der des iPad Pro mithalten, und da sich an der Hardware nichts geändert hat, ist vom M4‑Modell Ähnliches zu erwarten. Bei den Kameras gibt es ebenfalls keine Unterschiede: Vorne wie hinten sitzt jeweils eine 12‑Megapixel‑Kamera, inklusive Center‑Stage‑Funktion an der Front.

iPadOS 26, Apple‑Intelligenz und Zubehör

Die Software- und Zubehörseite bleibt beim iPad Air M4 weitgehend unverändert. iPadOS 26 erschien bereits im vergangenen Herbst und war ein größeres Update, dürfte aber allen vertraut wirken, die schon ein iPad nutzen. Die neuen Modelle unterstützen weiterhin das überarbeitete Magic Keyboard vom vergangenen Jahr sowie den Apple Pencil Pro und den Apple Pencil.

Der M4‑Chip und der um 50 Prozent erhöhte Arbeitsspeicher beschleunigen vor allem die Verarbeitung von Funktionen rund um Apple‑Intelligenz. Wer KI‑gestützte Features besonders intensiv nutzt, profitiert von der höheren Leistung. Für die meisten Nutzer:innen wird der Unterschied im Alltag jedoch eher subtil bleiben.

Spannend ist das neue iPad Air M4 vor allem für alle, die noch ein iPad Air mit M1‑Chip oder ein älteres Apple‑Tablet einsetzen. Für diese Zielgruppe ist der Leistungs- und RAM‑Sprung in Kombination mit den unveränderten Preisen ein deutlich relevanteres Upgrade als für Besitzer:innen eines iPad Air M3.

Via: https://www.engadget.com

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Michael Reimann

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