Auf der WWDC stand zwar die umfassende KI-Überarbeitung von Siri im Mittelpunkt, doch Apple verankert seine neue KI-Strategie vor allem in vielen kleineren Funktionen in iOS 27. Statt Euch in einen neuen Sprachassistenten zu drängen, zieht Apple KI direkt in die Apps und Dienste, die Ihr ohnehin täglich nutzt.
Mit iOS 27 könnt Ihr Restaurantrechnungen direkt per Apple Cash aufteilen. Apple Intelligence analysiert dazu ein Foto des Kassenbons, liest Positionen, Mengen, Trinkgeld und Gesamtsumme aus und bietet eine Option zum Teilen der Rechnung an. Ihr wählt Eure eigenen Gerichte aus und könnt eine Anfrage an eine bestehende Gruppenunterhaltung in Nachrichten schicken. Dort können andere Personen ihre eigenen Posten samt Mengen auswählen – sogar halbe Positionen (1/2) sind möglich, wenn sich zwei Personen etwas teilen. Am Ende bezahlt Ihr wie gewohnt per Doppelklick über Apple Cash. Die Funktion erscheint nur, wenn sie gebraucht wird, integriert sich in bekannte Apps wie Nachrichten und Apple Cash und berücksichtigt automatisch auch Steuer und Trinkgeld.
Für mehr Sicherheit bei Logins setzt Apple ebenfalls auf KI. Die neue Passwort-Funktion identifiziert schwache und kompromittierte Passwörter, etwa aus bekannten Datenlecks, und aktualisiert sie automatisiert. Anstatt jedes Kennwort manuell zu ändern, navigiert das System selbstständig auf die jeweilige Website, meldet Euch dort an und ersetzt das Passwort durch eine stärkere Variante. Das ergänzt bestehende Passwortmanager wie Apples eigene Passwörter-App oder Dienste wie 1Password, Dashlane oder Bitwarden.
In Nachrichten führt Apple mit iOS 27 Ein-Tipp-Vorschläge ein. Auf Basis des Gesprächskontexts macht Apple Intelligence Vorschläge direkt im Chat. Bitten Euch Freund:innen etwa, etwas mitzubringen, kann Nachrichten anbieten, daraus automatisch eine Erinnerung zu erstellen. Fordert Euch jemand auf, Fotos von einem Event zu schicken, schlägt die App passende Bilder vor – anhand von Schlüsselwörtern, Orten und Personen in Eurer Fotomediathek. Plant Ihr ein Essen oder ein Meeting, kann Nachrichten vorschlagen, daraus einen Kalendereintrag zu machen.
Mit der neuen Call-Context-Funktion sollen Anrufe bei Hotlines etwas entspannter werden. Ruft Ihr beispielsweise eine Airline an, blendet iOS 27 relevante Infos wie den Buchungscode direkt auf dem Anruffenster ein. Apple Intelligence zieht diese Angaben aus Eurer Mail-App, verarbeitet sie laut Apple vollständig auf dem Gerät und zeigt sie automatisch an, ohne dass Ihr aktiv eine KI ansprechen müsst.
Auch der Kalender wird mit iOS 27 per natürlicher Spracheingabe erweitert – ähnlich wie es Drittanbieter-Apps wie Fantastical schon seit Jahren bieten. Ihr könnt Ereignisse hinzufügen oder ändern, indem Ihr sie einfach beschreibt. Apple Intelligence extrahiert dabei Kontakte, Orte und erstellt automatisch einen passenden Titel, sodass Ihr Euch nicht mehr um einzelne Formularfelder kümmern müsst.
Die Kurzbefehle-App soll für mehr Nutzer:innen zugänglicher werden. Statt komplexe Abläufe mühsam zu konfigurieren oder Vorlagen zu suchen, beschreibt Ihr in iOS 27 einfach, was Euer iPhone tun soll. Apple nennt Beispiele wie: Alarme abhängig vom Kalender des nächsten Tages einstellen, bestimmte Produktivitäts-Apps automatisch öffnen, wenn ein Magic Keyboard mit einem iPad verbunden wird, den Partner automatisch mit der voraussichtlichen Ankunftszeit beim Verlassen der Arbeit informieren oder das Licht auf der Veranda einschalten, wenn eine Lieferbestellung eintrifft.
In der Home-App soll Apple Intelligence die Flut an Mitteilungen eindämmen. Statt mehrere Benachrichtigungen für zusammenhängende Aktionen zu senden – etwa Garagentor öffnen, Post holen, Haustür öffnen – fasst iOS 27 diese Ereignisse zu einer Aktivität zusammen, etwa dass jemand nach Hause gekommen ist und die Garage geschlossen wurde. Außerdem hilft die KI dabei, relevante Videoclips zu finden, etwa eine Paketzustellung, und hebt wichtige Ausschnitte am oberen Bildschirmrand hervor.
Safari erhält einen KI-basierten Tab-Organizer. Apple Intelligence analysiert, welche Inhalte Ihr in verschiedenen Tabs aufruft, und gruppiert diese automatisch nach Themen. Plant Ihr zum Beispiel eine Reise und habt mehrere entsprechende Seiten geöffnet, kann Safari diese in eine Tabgruppe für Reisen sortieren. Diese Gruppen erscheinen oberhalb der Webseite, sodass Ihr schneller zu laufenden Recherchen zurückkehren könnt. Apple betont, dass dabei Eure Privatsphäre gewahrt bleiben soll und die KI Eure Browserdaten nicht an Dritte – auch nicht an Apple – weitergibt.
Alle beschriebenen Funktionen sind bereits in der Entwickler-Beta von iOS 27 enthalten und sollen in Kürze auch in die öffentliche Beta einfließen. Der breite Release für alle Nutzer:innen ist für den Herbst geplant.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techcrunch.com
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