Apple hat mit iOS 26.7.1, iPadOS 26.7.1, macOS Tahoe 26.7.1 und macOS Sequoia 15.8.1 eine schwere Sicherheitslücke geschlossen. Betroffen war nach Apples Einschätzung nur eine kleine Zahl gezielt angegriffener Personen.
Laut den Sicherheitsinformationen von Apple lag das Problem in CoreGraphics. Dort konnte es zu einem Schreibzugriff außerhalb der vorgesehenen Speichergrenzen kommen. Angreifer:innen konnten diese Schwachstelle mit speziell präparierten Dateien ausnutzen und so beliebigen Code ausführen lassen. Apple hat das Problem nach eigenen Angaben durch verbesserte Grenzprüfungen behoben.
Die Lücke wurde demnach aktiv missbraucht. Apple spricht von einem „außerordentlich ausgeklügelten Angriff“, der sich gegen bestimmte Personen richtete, die noch ältere Versionen von iOS nutzten. Konkrete technische Details oder eine Kennung aus der Datenbank für bekannte Sicherheitslücken (CVE) nennt Apple in diesem Zusammenhang nicht.
Nach aktuellem Stand geht Apple davon aus, dass die neuesten Versionen der eigenen Betriebssysteme nicht von der Schwachstelle betroffen sind. Für iOS 27.0.1, iPadOS 27.0.1 und macOS Golden Gate 27.0.1, die gestern ebenfalls veröffentlicht wurden, führt Apple auf den Sicherheitsseiten keine neuen CVE-Einträge auf. Das deutet darauf hin, dass die jetzt geschlossene Lücke speziell die älteren 26er-Versionen von iOS, iPadOS und macOS Tahoe sowie macOS Sequoia betraf.
Trotzdem gilt: Sicherheitsupdates sind ein zentraler Bestandteil des Schutzes Eurer Geräte. Auch wenn Apple nur von einer begrenzten Zahl an Betroffenen ausgeht, zeigt der Fall, dass gezielte Angriffe weiterhin eine reale Gefahr darstellen, insbesondere für Nutzer:innen, die mit Updates zögern.
Apple betont zwar, dass der Angriff nicht weit verbreitet war, rät aber klar zum Update. Wenn Ihr noch iOS 26, iPadOS 26, macOS Tahoe oder macOS Sequoia verwendet, solltet Ihr die neuen Versionen so schnell wie möglich installieren. Sobald eine Sicherheitslücke öffentlich bekannt wird, steigt das Risiko, dass weitere Angreifer:innen sie nachbauen und ausnutzen.
Geräte, die weiterhin mit verwundbaren Versionen unterwegs sind, bleiben ein attraktives Ziel. Durch das Einspielen von iOS 26.7.1, iPadOS 26.7.1, macOS Tahoe 26.7.1 oder macOS Sequoia 15.8.1 schließt Ihr diese konkrete Lücke. Wer bereits auf iOS 27.0.1, iPadOS 27.0.1 oder macOS Golden Gate 27.0.1 aktualisiert hat, muss in diesem Fall nichts weiter tun, sollte aber künftige Updates ebenfalls zeitnah installieren.
Via: https://www.macrumors.com
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