Wenige Wochen vor der Vorstellung der neuen iPhone 17-Modelle sorgt ein angeblicher Benchmark-Leak des A19 Pro Prozessors für Diskussionen. Leider ist schnell klar: Die Testergebnisse sind gefälscht.
Etwa ein Monat trennt euch noch von Apples geplanter Ankündigung der vier neuen iPhone 17 Modelle, bei der der A19 Pro Chip sein Debüt feiern soll. Der A19 Pro wird voraussichtlich im TSMC 3nm-Fertigungsprozess der dritten Generation hergestellt und bringt damit laut Experten leichte Vorteile bei Leistung und Effizienz im Vergleich zum aktuellen A18 Pro. In den vergangenen Wochen gab es keine authentischen Benchmark-Leaks zum A19 oder A19 Pro, doch ein vermeintlicher Leak weckte kurzzeitig großes Interesse. In diesem wurde dem A19 Pro eine 8-Kern-CPU zugeschrieben, obwohl bislang 6-Kern-Konfigurationen üblich waren. Laut diesem angeblichen Geekbench 6 Test erreichte der Chip im Single-Core-Modus 4.309 Punkte und im Multi-Core-Modus 11.604 Punkte. Besonders auffällig ist, dass das Multi-Core-Ergebnis fast an das Niveau des M3 Prozessors von Apple heranreicht, der bislang 11.863 Punkte erzielte. Ursprung dieser Zahlen war ein Beitrag auf X (ehemals Twitter), der die Runde durch die Tech-Community machte.
Nach einer kurzen Überprüfung wurde allerdings klar: Die angeblichen Ergebnisse sind in der offiziellen Geekbench 6 Datenbank nicht auffindbar. Das spricht eindeutig dafür, dass das Benchmark-Ergebnis gefälscht ist. Auch frühere angebliche Resultate hatten bereits extreme Steigerungen vorgetäuscht, in denen der A19 Pro angeblich den A18 Pro im Multi-Core-Wert um über 80 Prozent übertroffen hat. Sogar der brandneue M4 Prozessor sollte laut diesen Fakes hinter dem A19 Pro zurückstehen. Dieser Verlauf entspricht nicht der bisherigen Erfahrung mit Apples A-Serie. In der Vergangenheit tauchten solche Benchmark-Ergebnisse noch nie vor einer offiziellen Ankündigung der Chips auf. Daher zeigt sich, wie sorgfältig Apple beim Schutz von Informationen über neue Chips vorgeht.
Blicken wir auf die bestätigten Gerüchte, dann scheint Apple dieses Jahr beim A19 und A19 Pro weniger Wert auf rohe Rechenleistung zu legen. Vielmehr rückt die Energieeffizienz in den Mittelpunkt, sodass die kommenden iPhone 17 Modelle eine längere Akkulaufzeit versprechen. Ein deutlicher Performance-Sprung allein durch die neue Fertigungstechnologie wird von Branchenkennern nicht erwartet. Die größten Fortschritte werden stattdessen für die nächsten Chipgenerationen – den A20 und A20 Pro – vorausgesagt, denn hier soll angeblich TSMCs 2nm-Technik zum Einsatz kommen. Bis dahin bleibt festzuhalten: Begeisternd wirkende Geekbench-Scores zum A19 Pro sind bislang nicht echt, sondern das Ergebnis gefälschter Daten. Eure Meinung zu solchen Fakes könnt ihr gerne in den Kommentaren teilen.
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