Aktualisierungsstatus auf einem Gerät.
Das Team Calif.io hat auf der Sicherheitskonferenz Hexacon in Paris einen Jailbreak für iOS 27.0.1 live vorgeführt. Die Methode soll auch auf der neuen iPhone-18-Pro-Familie funktionieren und ist der erste untethered Jailbreak seit iOS 9.
Ein Jailbreak kann die von Apple eingebauten Softwarebeschränkungen entfernen und vollen Root-Zugriff ermöglichen. Bei einer untethered Methode bleibt der Jailbreak auch nach einem Neustart bestehen. Das iPhone lässt sich dann starten, ohne es mit einem Computer zu verbinden.
Seit iOS 9, das 2019 auf den Markt kam, gab es keinen untethered Jailbreak für Apples mobiles Betriebssystem. Das Team Calif.io demonstrierte die aktuelle Methode auf der Bühne der Hexacon-Konferenz in Paris. Die Veranstalter:innen hatten die Vorführung vorab als Präsentation eines „brandneuen iPhone-Jailbreaks“ angekündigt.
Welche Sicherheitslücken Calif.io für den Jailbreak ausnutzt, ist nicht bekannt. Das Team setzte nach eigenen Angaben bei der Suche nach der Exploit-Kette erneut KI ein. Welche KI-Modelle dabei zum Einsatz kamen, wurde nicht mitgeteilt.
Calif.io hatte bereits im Mai 2026 gezeigt, wie sich mithilfe von Mythos Preview, einem Modell von Anthropic, innerhalb weniger Tage ein macOS-Kernel-Exploit schreiben lässt. Damit konnten die Schutzmechanismen von Apples M5-Chip überwunden werden. Auch bei einem Angriff über die Bildschirmfreigabe im August 2026 griff das Team auf KI zurück.
Beobachter:innen vermuten, dass Calif.io den aktuellen Exploit – ähnlich wie bei einem früheren Vorgehen im August – aus einem Apple-Fix abgeleitet hat. Denkbar ist demnach ein Vergleich der aktuellen Betaversion von iOS 27.2 mit iOS 27.0.1, um mithilfe von KI die behobenen Sicherheitslücken zu finden. Mit passenden Prompts könnten auch andere Angreifer:innen auf diesem Weg Angriffswerkzeuge entwickeln. Die dafür nötigen besonders leistungsfähigen KI-Modelle sind bislang allerdings nur ausgewählten Unternehmen und Sicherheitsforscher:innen zugänglich.
Apple hat den Jailbreak bisher nicht kommentiert. Das Unternehmen dürfte die ausgenutzten Lücken voraussichtlich mit einem Update schließen. Hinweise auf eine aktive Ausnutzung der Schwachstellen gibt es bislang nicht. Anbieter kommerzieller Spionagesoftware verkaufen solche Zugriffsmöglichkeiten jedoch häufig an Regierungen und Behörden.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: t3n.de
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