Apple hat macOS 27 Golden Gate veröffentlicht – doch nicht alle MacBook-Modelle erhalten das Update. Vor allem Intel-Macs bleiben außen vor und müssen bei macOS 26 Tahoe bleiben.
macOS 27 Golden Gate bringt eine Reihe neuer Funktionen und Verbesserungen auf den Mac. Im Mittelpunkt steht ein umfassend überarbeitetes, KI-zentriertes Siri, das den digitalen Assistenten im Alltag nützlicher machen soll. Daneben führt Apple ein stärker anpassbares Liquid Glass ein, das in der Theorie weniger Anlass für Diskussionen bieten soll.
Weitere Neuerungen sind KI-gestützte Werkzeuge zur Fotobearbeitung, eine automatische Tab-Organisation in Safari sowie allgemeine Leistungsverbesserungen und zusätzliche Anpassungen. Golden Gate benötigt deutlich mehr Speicherplatz als macOS 26 Tahoe, was Ihr bei der Installation einplanen solltet – vorausgesetzt, Euer Mac kann das Update überhaupt ausführen.
Mit Golden Gate markiert Apple einen klaren Schnitt: macOS 27 läuft ausschließlich auf Macs mit Apple Silicon. Nutzt Euer MacBook noch einen Intel-Chip, ist Golden Gate nicht kompatibel. Damit ist für Intel-Macs mit macOS 26 Tahoe Schluss.
Grundsätzlich gilt: Wenn Euer MacBook ab 2021 erschienen ist, könnt Ihr das Update auf macOS 27 in der Regel installieren. Es gibt zudem Ausnahmen aus dem Jahr 2020: Die Modelle von MacBook Pro und MacBook Air mit M1-Chip unterstützen Golden Gate ebenfalls.
Ob Euer Gerät Apple Silicon nutzt, könnt Ihr direkt am Mac prüfen. Klickt dazu auf das Apple-Menü oben links und wählt „Über diesen Mac“. In der Übersicht seht Ihr entweder „Chip“, gefolgt von einem M-Prozessor wie „M3“ – in diesem Fall handelt es sich um Apple Silicon – oder „Prozessor“, gefolgt von einer CPU-Bezeichnung wie „Intel Core i5“, dann arbeitet im Inneren ein Intel-Chip.
Der Wegfall der Intel-Unterstützung bei macOS 27 kommt nicht überraschend. Apple arbeitet seit 2020 an der vollständigen Ablösung der Intel-Plattform im Mac-Portfolio. Die Umstellung wurde unter anderem durch den Wunsch nach mehr eigener Technik angetrieben. Laut einer Aussage eines früheren Intel-Ingenieurs könnten auch Qualitätsprobleme bei Intels Skylake-Generation eine Rolle gespielt haben.
Mit Golden Gate erscheint nun die erste macOS-Version, die ausschließlich auf Apple Silicon setzt. Damit schließt Apple einen mehrjährigen Übergangsprozess ab. Für Nutzer:innen mit Intel-Macs bedeutet das zwar, dass keine neuen macOS-Hauptversionen mehr bereitstehen, aber macOS 26 Tahoe wird nicht sofort fallen gelassen.
Geht Apple bei den Support-Zyklen so weiter wie bisher, soll macOS Tahoe noch zwei weitere Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Damit bleiben Intel-Macs voraussichtlich bis September 2028 sicherheitsrelevant versorgt. Spätestens danach wird es für Besitzer:innen älterer MacBooks Zeit, über neue Hardware nachzudenken. Dass sogar bis zu sechs Jahre alte Rechner noch die aktuelle Software erhalten haben, zeigt, dass Apple die Unterstützung älterer Hardware bislang vergleichsweise lange durchgezogen hat.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: engadget.com
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