Apple entfernt mit macOS Golden Gate mehrere Altlasten und schränkt die Unterstützung für ältere Geräte und Technologien deutlich ein. Auch in macOS 28 sollen weitere Intel-Funktionen wegfallen.
Mit macOS Golden Gate erscheint erstmals eine macOS-Version, die ausschließlich auf Apple‑Silicon-Macs läuft. Intel-Macs können dieses System nicht mehr installieren und bleiben bei macOS Tahoe stehen. Für diese Geräte plant Apple laut aktuellem Stand weiterhin Sicherheitsupdates bis in den Herbst 2028.
Die Abkehr von Intel betrifft auch Boot Camp Assistant: Da macOS Golden Gate nicht auf Intel-Macs läuft, fällt die Unterstützung von Boot Camp weg. Auf Apple‑Silicon-Macs ist für Windows der Einsatz von Virtualisierungslösungen wie Parallels oder VMware Fusion erforderlich, Boot Camp wird dort nicht angeboten.
Beim Update auf macOS Golden Gate wird Rosetta 2 zunächst entfernt. Falls Ihr jedoch eine App installiert habt, die Rosetta benötigt, könnt Ihr die Übersetzungsschicht erneut installieren. Golden Gate ist die letzte macOS-Version, in der Rosetta 2 noch vollständig unterstützt wird.
macOS 28, das für den Herbst 2027 erwartet wird, soll die Unterstützung für Rosetta 2 weitgehend einstellen. Die meisten Apps, die auf Rosetta angewiesen sind, lassen sich dann nicht mehr auf Macs mit macOS 28 öffnen. Apple plant aber eine Ausnahme für einige ältere, nicht mehr gepflegte Spiele, die weiterhin mit Rosetta laufen sollen.
Schon in macOS Golden Gate weist das System aktiv auf betroffene Software hin: Nutzt Ihr eine App, die Rosetta benötigt, erscheint ein entsprechender Warnhinweis. So soll klar sein, dass diese Anwendung in Zukunft ohne Anpassung durch die Entwickler:innen nicht mehr funktioniert. Welche Programme betroffen sind, seht Ihr in den Einstellungen unter „Allgemein“ > „Info“ > „Intel-basierte Apps“ und anschließend einem Klick auf „Details“.
Apple hat das Apple Filing Protocol (AFP) bereits mit macOS Sequoia 15.5 offiziell als veraltet markiert. In macOS Golden Gate ist der AFP‑Client nun vollständig entfernt. Das hat direkte Auswirkungen auf die Nutzung von Time Capsule.
Da Time Capsule AFP oder SMBv1 voraussetzt, funktioniert die Backup-Lösung mit Macs unter macOS Golden Gate nicht mehr. Time Machine setzt nun auf die Protokolle SMBv2 oder SMBv3, sodass sich Time Capsule in dieser Form nicht mehr verwenden lässt.
Mit macOS Golden Gate entfällt außerdem AirPort Utility bei einer Neuinstallation. Die App wird nicht mehr standardmäßig mitgeliefert. Wenn Ihr AirPort Utility bereits vor dem Update im Einsatz hattet, bleibt die Anwendung zwar vorhanden und lässt sich weiter starten, Apple übernimmt aber keine Garantie, dass sie unter Golden Gate noch zuverlässig arbeitet. Mit AirPort Utility lassen sich AirPort-Basisstationen wie AirPort Extreme und AirPort Express verwalten.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
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