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Der iTunes Store erlebt sieben Jahre später ein unerwartetes Comeback

2019 stellte Apple die iTunes-App für den Mac ein. Nun entdecken Popstars den iTunes Store wieder – als Ort für exklusive Veröffentlichungen und zusätzliche Verkäufe.

Exklusive Musik statt Streaming

Der iTunes Store veränderte den Musikkauf: Statt nur komplette Alben zu erwerben, konnten Kund:innen einzelne Songs kaufen. Im Sommer 2019 beendete Apple die iTunes-App für den Mac und ersetzte sie durch separate Apps für Musik, Podcasts und TV.

Inzwischen wird Musik überwiegend über Streamingdienste gehört. Laut einem Bericht der Financial Times nutzen einige Künstler:innen den iTunes Store jedoch wieder gezielt, um Sammlerstücke an besonders engagierte Fans zu verkaufen, neue Zielgruppen zu erreichen und ihre Platzierungen in den Charts zu verbessern.

Zu den Künstler:innen, die in den vergangenen Jahren exklusive Veröffentlichungen für iTunes angeboten haben, zählen Taylor Swift, Ariana Grande, Charli XCX, Doja Cat, Summer Walker und Tinashe. Ariana Grande veröffentlichte im vergangenen Monat überraschend eine Live-Version ihres aktuellen Albums Petal exklusiv über iTunes.

Veröffentlichungen wirken sich auf Chartplatzierungen aus

Taylor Swift gilt als Beispiel für den Erfolg von Verkäufen außerhalb des Streamings. Ihr Album Life of a Showgirl erzielte in der ersten Woche in den USA laut Financial Times mit physischen und digitalen Verkäufen bessere Ergebnisse als bei Streamingdiensten.

Auch bei Ariana Grande zeigte sich ein Effekt auf die Chartposition: Nach der überraschenden Veröffentlichung der Live-Version von Petal über iTunes stieg das Album von Platz 15 auf Platz 6. Charli XCX setzte ebenfalls auf Exklusivität und bot die B-Seiten ihres Albums Music, Fashion, Film ausschließlich über den iTunes Store an.

Wie weit trägt die Strategie?

Bereits im Februar hatte ein Bericht darauf hingewiesen, dass Apple iTunes weiterhin bei Musiklabels bewirbt. Wie gut sich die Strategie auf breiterer Ebene durchsetzen kann, beurteilen Fachleute der Branche unterschiedlich. Der erneute Einsatz des Stores durch bekannte Künstler:innen zeigt aber, dass digitale Einzelverkäufe weiterhin eine Rolle spielen können.

Das Comeback bedeutet nicht, dass iTunes wieder die zentrale Anlaufstelle für den Musikkauf wird. Die genannten Veröffentlichungen zeigen vielmehr, wie Künstler:innen den Store ergänzend zum Streaming nutzen können: mit exklusiven Versionen und Angeboten, die Fans gezielt zum Kauf bewegen sollen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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Apfeltalk Redaktion

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