Mit iPadOS 27 rückt Apple das iPad softwareseitig näher an den Mac heran. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Menüleiste, die sich nun dauerhaft einblenden lässt.
Apple hat das iPad traditionell eher in der Nähe des iPhones positioniert – auch nachdem 2019 mit iPadOS ein eigenes Betriebssystem eingeführt wurde. Mit iPadOS 26 setzte das Unternehmen jedoch einen deutlich stärkeren Fokus darauf, das Tablet macOS anzunähern.
Das passt zur aktuellen Hardware-Ausrichtung: iPads nutzen inzwischen M‑Series‑Chips auf MacBook-Niveau, etwa der iPad Pro (2025) mit dem M5-Chip. Auf dieser Basis unterstützen die Geräte Hintergrund-Exporte in Kreativ-Apps, erlauben das Umschalten von Audioquellen beim Podcasten und decken zahlreiche produktive Aufgaben ab, die früher klar dem Mac vorbehalten waren.
Eine wichtige Neuerung in iPadOS 26 war die Menüleiste am oberen Bildschirmrand – eine Art Gegenstück zur gleichnamigen Funktion in macOS. Mit iPadOS 27, das heute (14. September) erscheint, geht Apple hier noch einen Schritt weiter: Die Menüleiste lässt sich nun dauerhaft einblenden und trägt damit erneut dazu bei, dass sich das iPad stärker wie ein Mac anfühlt.
Die Menüleiste ist ein zentrales Element von macOS: Sie bietet app-spezifische Optionen am oberen Bildschirmrand, zeigt an, welche App gerade aktiv ist, und erleichtert so insbesondere das Arbeiten mit mehreren Programmen und Tastenkürzeln. Auf dem Mac ist sie immer sichtbar, auf dem iPad mit iPadOS 26 dagegen nicht – was sie je nach Nutzung eher hinderlich als hilfreich machen konnte.
iPadOS 27 ändert das: Die Menüleiste kann nun dauerhaft eingeblendet bleiben. Voraussetzung ist zunächst das Update auf iPadOS 27. Anschließend öffnet Ihr die Einstellungen und wählt in der linken Seitenleiste den Punkt „Multitasking & Gesten“. Ihr müsst dabei entweder die Option „Windowed Apps“ oder „Stage Manager“ aktiviert haben, damit die Menüleiste überhaupt angezeigt werden kann.
Unter diesen Optionen findet Ihr einen Schalter mit der Bezeichnung „Automatically Show and Hide Menu Bar“. Ist dieser aktiviert, blendet iPadOS die Menüleiste automatisch ein und aus. Um sie dauerhaft sichtbar zu machen, schaltet Ihr den Schalter aus. Dann erscheint die Menüleiste systemweit über den Apps – mit Ausnahme von Vollbildwiedergaben, etwa beim Ansehen von Videos. Stört Euch die dauerhafte Anzeige, könnt Ihr den Schalter jederzeit wieder aktivieren, um das automatische Ein- und Ausblenden zu nutzen.
Die dauerhaft sichtbare Menüleiste bringt einige Einschränkungen mit sich. Sie ist vor allem dann praktisch, wenn Ihr das iPad mit Maus, Trackpad oder Apple Pencil nutzt. Für die reine Bedienung mit dem Finger ist sie weniger gut geeignet. In Kombination mit Zubehör wie dem Magic Keyboard kann sie das iPad allerdings deutlich näher an ein klassisches Notebook-Erlebnis bringen.
Anders als unter macOS lässt sich die Menüleiste von iPadOS derzeit nicht mit Drittanbieter-Apps anpassen. Werkzeuge wie Bartender auf dem Mac, die Symbole und Elemente in der Menüleiste verwalten, haben auf dem iPad keine Entsprechung. Die rechte Seite der iPad-Menüleiste bleibt daher in ihrem Aufbau statisch.
Einige bekannte Gesten bleiben dennoch erhalten: Über ein Herunterziehen vom rechten Bereich der Menüleiste öffnet Ihr weiterhin das Control Center, das sich anpassen lässt. Zieht Ihr vom linken Bereich nach unten, ruft Ihr die Mitteilungen auf – hier allerdings weiterhin als Vollbildansicht und nicht als seitliche Spalte wie beim Benachrichtigungscenter von macOS.
Neu in iPadOS 27 ist zudem der Zugriff auf „Siri AI“ über die Menüleiste: Zieht Ihr aus der Mitte nach unten, startet Ihr die überarbeitete Version von Apples Sprachassistenz, die damit im Alltag besser eingebunden werden soll.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techradar.com
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