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Das ist neu bei Kindersicherung und Bildschirmzeit in iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27

Apple führt mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 umfangreiche Neuerungen für Bildschirmzeit und Kindersicherung ein. Die Updates sollen Euch mehr Kontrolle über die Gerätenutzung Eurer Kinder geben.

Kindaccounts als Basis für alle Einschränkungen

Apple beschreibt die Neuerungen als „neue Reihe leistungsstarker, intuitiver und einfach zu verwendender Werkzeuge, mit denen Eltern sicherere digitale Erlebnisse für ihre Kinder schaffen können“. Viele der Funktionen hatte das Unternehmen bereits im Juni während der WWDC26-Keynote vorgestellt.

Im Kern konzentrieren sich die neuen Kinderschutzfunktionen auf vier Bereiche: Welche Inhalte Kinder sehen dürfen, mit wem sie kommunizieren können, wann sie ihre Geräte nutzen und wie Ihr diese Regeln verwaltet.

Alle Funktionen sind an sogenannte Kindaccounts gebunden. Laut Apple sind solche Konten für Kinder unter 13 Jahren oder dem entsprechenden Mindestalter im jeweiligen Land oder der Region verpflichtend und für Kinder bis 18 Jahre verfügbar.

Mit iOS 27 vereinfacht Apple außerdem die Einrichtung neuer Kindaccounts. Ihr könnt mit einer kleinen Auswahl wichtiger Apps starten, ein empfohlenes Starter-Set wählen oder direkt festlegen, auf welche Apple-Apps Euer Kind von Beginn an zugreifen darf.

Nach dem Anlegen eines Kindaccounts legt Ihr fest, welche Apps und Websites zugänglich sind. Zusätzlich könnt Ihr Alters- und Inhaltsbeschränkungen für Filme, Serien, Musik, Bücher und andere Medien definieren.

„Zum Surfen anfragen“ und flexiblere Bildschirmzeit

Neu ist „Zum Surfen anfragen“. Kinder können damit in Safari auf iPhone, iPad und Mac den Zugriff auf blockierte Websites anfragen, Ihr genehmigt oder verweigert das direkt in Nachrichten. Die Funktion ähnelt „Zum Kaufen anfragen“, das bereits heute eine Freigabe durch Eltern vor App-Downloads oder In-App-Käufen verlangt.

Ihr könnt künftig auch festlegen, dass Kinder für neue Kontakte zuerst um Erlaubnis bitten müssen. Außerdem lassen sich gemeinsame oder individuelle Tageslimits für Kategorien wie Unterhaltung, Spiele und soziale Medien setzen. Zeitpläne legen fest, welche Apps zu welchen Tageszeiten verfügbar sind, und können je nach Wochentag variieren.

Bildschirmzeit selbst wurde überarbeitet. Eine neue Architektur soll laut Apple dafür sorgen, dass Kindersicherungen in einer Familienfreigabe-Gruppe schneller zwischen Geräten synchronisieren. Ihr seht wöchentliche Nutzungsübersichten und die meistgenutzten Apps Eurer Kinder auf einen Blick, könnt den Zugriff vorübergehend pausieren, für begrenzte Zeit wieder öffnen und schneller zwischen verschiedenen Zeitplänen wechseln.

Kommunikationssicherheit und Zeitbudgets werden ausgebaut

Die Kommunikationssicherheit geht über die Erkennung von Nacktheit hinaus. Die Funktion kann jetzt auch blutige oder gewalttätige Inhalte in geteilten Bildern und Videos blockieren, zeigt dabei Warnhinweise und zusätzliche Hilfsangebote an.

Zeitbudgets („Time Allowances“) werden ebenfalls flexibler. Ihr könnt eigene App-Kategorien anlegen, Apps zwischen Kategorien verschieben und einem neuen Titel direkt beim Genehmigen über „Zum Kaufen anfragen“ ein Zeitbudget zuweisen. Mit einer App verknüpfte Websites übernehmen automatisch dasselbe Limit.

Apple betont, dass vorgeschlagene Zeitbudgets auf dem Alter des Kindes und auf Expert:innenforschung basieren. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit der amerikanischen Akademie für Kinderheilkunde zusammen, um deren Familien-Medienplan als Orientierung für Eltern in Apple-Produkten umzusetzen.

Für die neue Bildschirmzeit-Erfahrung müssen alle Geräte in einer Familienfreigabe-Gruppe mit den jeweiligen Version-27-Updates laufen. Weitere Informationen zu den neuen Kinderschutzfunktionen stellt Apple auf einer eigenen Übersichtsseite bereit.

Via: https://9to5mac.com

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Michael Reimann

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