Control: Ultimate Edition ist ab sofort für iPhone und iPad verfügbar. Die Version reiht sich in die bereits erhältliche Mac-Fassung ein und kostet nur 5 US-Dollar (rund 5 Euro).
Vollständige Ultimate Edition mit angepasster Steuerung
Control gehört zu den auffälligeren Adventure-Spielen der vergangenen Jahre: Ihr erkundet ein sich ständig veränderndes Gebäude und setzt Telekinese gegen ungewöhnliche Gegner:innen ein. Das 2019 veröffentlichte Spiel galt damals als grafisch anspruchsvoll, doch knapp sechs Jahre später läuft die Ultimate Edition nun auch auf iPhone und iPad. Der Preis liegt bei 5 US-Dollar (rund 6 Euro), und der Kauf erfolgt universell: Wer die App einmal erwirbt, kann sie auf iPhone, iPad und Mac nutzen.
Entwickler Remedy verspricht das vollständige Control-Erlebnis inklusive aller herunterladbaren Zusatzinhalte. Für die mobilen Plattformen hat das Studio die Benutzeroberfläche und die Steuerung komplett überarbeitet, damit das Spiel auf Touchscreens gut funktioniert. Laut Remedy wurden insbesondere das Zielen und verschiedene Rätsel so angepasst, dass sie sich auf iPhone und iPad besser bedienen lassen. Selbstverständlich unterstützt das Spiel aber auch externe Controller. Wenn ihr Wert auf eine möglichst präzise Steuerung legt, dürfte die Nutzung physischer Eingabegeräte die sinnvollste Wahl sein.
Hardware-Anforderungen für iPhone und iPad
Control: Ultimate Edition läuft nur auf iPhones mit mindestens einem A17-Pro-Chip. Dazu zählen das iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max sowie alle Modelle der iPhone-16- und iPhone-17-Reihen. Auf der iPad-Seite unterstützt das Spiel zahlreiche Geräte: Jedes iPad mit einem M‑Chip oder einem A17 Pro kann das Spiel ausführen. Das aktuell einfache iPad mit A16-Prozessor bleibt damit außen vor. Dagegen sollten alle iPad-Air- und iPad-Pro-Modelle der vergangenen etwa vier Jahre ausreichend leistungsfähig sein.
Eine Vorabversion kam bereits im Test des neuen iPad Air zum Einsatz. Das iPad Air mit M4‑Chip bot dabei genug Leistung für ein flüssiges Spielerlebnis. Ein Kritikpunkt betraf die Belegung des Sprint-Buttons: Auf der mobilen Version muss L3 dauerhaft gedrückt gehalten werden, um zu rennen, statt wie auf anderen Plattformen nur einmal zu klicken. Abgesehen davon lief das Spiel auf dem getesteten M4‑Gerät optisch und spielerisch rund. Wie sich Control auf älteren Chips vor dem M4 von 2024 verhält, lässt sich auf Basis dieses Tests jedoch nicht beurteilen.
Control als weiterer großer Titel auf Apple-Plattformen
Control reiht sich in eine wachsende Liste umfangreicher Titel ein, die für iPhone und iPad erscheinen. Apple bemüht sich seit einigen Jahren verstärkt darum, Entwickler:innen für seine Plattformen zu gewinnen. Die meisten großen Spiele starten zwar weiterhin nicht zeitgleich auf Mac oder iOS, tauchen aber immer öfter mit Verzögerung dort auf. So sind bereits mehrere aktuelle Resident-Evil-Spiele für das iPad verfügbar, außerdem Umsetzungen wie Death Stranding und Assassin’s Creed Mirage. Auf dem Mac finden sich zusätzlich fordernde Titel wie Cyberpunk 2077 und Lies of P.
Apple-Geräte werden damit zwar noch nicht automatisch zur ersten Wahl für besonders engagierte Spieler:innen. Doch bekannte Spiele wie Control ergänzen das Angebot an Indie-Titeln und erweitern so die Auswahl für Nutzer:innen von iPhone, iPad und Mac.
