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‘Chief of War’: Jason Momoa über die Entstehung der Hawaiʻi-Saga auf Apple TV+

Die neue Serie „Chief of War“ auf Apple TV+ erzählt das Drama um die Vereinigung der hawaiianischen Inseln. Hauptdarsteller und Mitschöpfer Jason Momoa spricht über die aufwendige Entstehung.

„Chief of War“ zeigt die Geschichte von König Kamehameha I., der die hawaiianischen Inseln am Ende des 18. Jahrhunderts vereinte. Die Serie basiert auf realen Ereignissen und ist über neun Episoden hinweg erzählt. Mit einem Produktionsbudget von 340 Millionen US-Dollar (etwa 314 Millionen Euro) gehört sie zu den aufwendigsten Serien des Streamingdienstes. Das Staffelfinale wird am 19. September 2025 ausgestrahlt.

Die Umsetzung des Projekts dauerte laut Jason Momoa ein Jahr allein für das Schreiben der Drehbücher. Momoa, der auf Hawaii geboren wurde, entwickelte und schrieb die Serie gemeinsam mit Thomas Paʻa Sibbett. Beide legten großen Wert darauf, die Geschichte authentisch aus der Perspektive der hawaiianischen Bevölkerung zu erzählen.

Im Mittelpunkt steht der echte Häuptling Ka’iana, der Kamehameha in seinem Versuch unterstützte, Hawaiʻi unter einen Herrscher zu vereinen. Dabei kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen vier rivalisierenden Inselgruppen. Hinzu kamen Einflüsse von europäischen Kolonialmächten, die in die Konflikte eingriffen.

Jason Momoa: Ein persönliches Projekt

Momoa betont, dass das Projekt für ihn von persönlicher Bedeutung ist, da er viele Jahre darauf gewartet hat, es umzusetzen. „Chief of War“ wurde nach einem Pitch und während der Dreharbeiten zu „Dune“ genehmigt. Momoa war es besonders wichtig, den passenden Zeitpunkt in seiner Karriere abzuwarten, da er an das erzählerische Potenzial der Serie glaubte. Er hebt hervor, wie entscheidend die Auswahl der richtigen Darsteller:innen – insbesondere für Kamehameha – war.

Für Momoa ist die Produktion gleichzeitig eine Rückkehr in die Heimat. Viele Beteiligte am Set kannte er seit seinen Anfängen, zum Beispiel aus der Zeit bei „Baywatch Hawaii“. Viele Mitarbeitende aus der Region waren in verschiedenen Positionen an der Serie beteiligt. Momoa konnte nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Mitschöpfer und Regisseur Einfluss nehmen, was für ihn ein besonderes Privileg darstellt.

Die Authentizität der Serie hatte für das gesamte Team und Apple TV+ höchste Priorität. Momoa und Sibbett arbeiteten eng mit Berater:innen und der lokalen Gemeinschaft zusammen, um kulturelle Aspekte korrekt darzustellen. Die hawaiianische Sprache Ōlelo Hawaiʻi spielt eine wichtige Rolle. Viele Darsteller:innen mussten sie erst erlernen. Momoa gibt zu, dass er selbst Schwierigkeiten damit hatte.

Herausforderungen und intensive Dreharbeiten

Die Produktion forderte Momoa körperlich und mental heraus. Die intensiven Dreharbeiten fanden überwiegend in Neuseeland und auf Hawaii statt. Weitere wichtige Rollen übernehmen Luciane Buchanan, Temuera Morrison, Cliff Curtis, Kaina Makua, Moses Goods und andere. Insbesondere die Darstellung der traditionellen Kampfkunst Lua war für Momoa beeindruckend, da sie normalerweise nur an Eingeweihte weitergegeben wird.

Die finale Schlacht, gefilmt auf einem Lavafeld, ist für Momoa ein Höhepunkt der Serie. Er beschreibt die Szene als sowohl intensiv als auch historisch bedeutend, denn erstmals kamen bei den Auseinandersetzungen Schusswaffen zum Einsatz. Momoa betont, wie viel er von erfahrenen Mitwirkenden wie Temuera Morrison lernen konnte.

Insgesamt bewertet Momoa „Chief of War“ als sehr persönliche und fordernde Erfahrung, aus der er neues Wissen über das Filmemachen und die Kultur Hawaiʻis gewinnen konnte. Er empfiehlt besonders die letzten beiden Folgen und ist stolz auf das gesamte Team.

Die Serie „Chief of War“ läuft exklusiv auf Apple TV+. Das Finale ist ab 19. September 2025 abrufbar.

Via: TechRadar

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

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