In Apples Lieferkette laufen offenbar die Vorbereitungen für ein grundlegend überarbeitetes iPhone 20 an. Ein Leaker berichtet von umgebauten Fabriken und einem komplett verglasten Jubiläumsmodell.
Auf der chinesischen Plattform Weibo behauptet der Leaker „Fixed Focus Digital“, dass eine Fertigungsanlage in Apples Lieferkette für die Produktion des iPhone 20 umgerüstet wurde. Das Gerät soll zum 20-jährigen iPhone-Jubiläum auf ein durchgängiges Glasdesign setzen.
Dem Beitrag zufolge sei der „bevorzugte Ansatz“ für das iPhone 20 eine Rückkehr zu einem Glasgehäuse. Die erwartete Fertigungsqualität soll sich in etwa an der des ersten iPhone Air orientieren. Die betreffende Produktionsstätte sei „bereits renoviert“ und warte nun auf den Start der Bearbeitung, schreibt der Leaker, ohne den Namen des Zulieferers zu nennen.
Glasabdeckungen für das iPhone stammen unter anderem von Lens Technology. Das Unternehmen hat zuvor bereits Werke von Catcher Technology übernommen, die Metallrahmen und Glasrückseiten für Apple gefertigt haben. Konkrete Angaben, ob die jetzt umgebaute Anlage zu Lens Technology gehört, macht der Weibo-Beitrag jedoch nicht.
Üblicherweise läuft die iPhone-Produktion erst wenige Wochen vor dem Marktstart auf Hochtouren. Beim iPhone 17 begann die Testfertigung im Juni, die Massenproduktion sollte im August starten – rund einen Monat vor dem geplanten Verkaufsstart im September. Die aktuelle Meldung dürfte sich daher eher auf frühe Umrüstungen von Produktionslinien beziehen. Dies passt zu Berichten von Bloomberg, wonach Apple die Vorbereitungen für das Jubiläumsdesign bereits „hochfährt“.
Die neue Behauptung fügt sich in seit über einem Jahr kursierende Gerüchte zum iPhone-20-Redesign ein. Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtete, Apple plane ein „überwiegend gläsernes, gebogenes iPhone ohne Aussparungen im Display“, um das 20-jährige iPhone-Jubiläum zu markieren.
Demnach soll gebogenes Glas alle Seiten des Geräts umschließen. Der Marktstart der Modelle wird weiterhin im September 2027 erwartet. Konkrete Details zu Technik oder Ausstattung gehen aus den aktuellen Leaks nicht hervor.
Im Mai widersprach Fixed Focus Digital einem früheren Bericht des ebenfalls für Leaks bekannten „Instant Digital“. Dieser hatte behauptet, Apple prüfe Flüssigmetall oder eine verbesserte Titanlegierung als Ersatz für Aluminium bei künftigen Pro-Modellen. Fixed Focus Digital argumentierte dagegen, Aluminium sei angesichts der Wärmeentwicklung durch lokale KI-Verarbeitung weiterhin die einzige praktikable Option.
Damals hieß es, ein Materialwechsel sei vor 2027 unwahrscheinlich. Das passe dazu, dass das iPhone 18 Pro voraussichtlich das mit dem iPhone 17 Pro eingeführte Aluminium-Unibody-Design beibehalten werde. Erst Anfang dieses Monats bekräftigte der Leaker, Aluminium-Mittelrahmen würden in Smartphones mit flachen Kanten „noch lange“ verwendet werden.
Diese Einschätzung lässt Raum für ein abweichendes Konzept beim iPhone 20 mit gebogenen Kanten. Hier könnte Apple demnach ein anderes Konstruktionsprinzip verfolgen als bei den flachkantigen Modellen.
Die iPhone-Modelle zum 20-jährigen Jubiläum werden für den Herbst 2027 erwartet. Zuvor sollen im Frühjahr das iPhone 18, das iPhone 18e und das iPhone Air 2 erscheinen.
Via: https://www.macrumors.com
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