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Bericht: Fotos des iPhone 18 Pro nach Datenleck im Darknet aufgetaucht

Im Darknet sollen Fotos und technische Unterlagen zum iPhone 18 Pro aufgetaucht sein. Auslöser ist offenbar ein bestätigtes Datenleck bei einem wichtigen Apple-Zulieferer.

Datenpanne bei Apple-Zulieferer Tata Electronics

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sind im Darknet mutmaßliche Fotos des iPhone 18 Pro und Stücklisten aufgetaucht. Die Bilder sollen einen Falltest eines Geräts zeigen, das laut einer Quelle von Reuters als iPhone 18 Pro beschrieben wird und eine Dreifachkamera sowie ein Apple‑Logo trägt.

Der Vorfall steht zeitlich in Verbindung mit einem Sicherheitsvorfall bei Tata Electronics. Das in Indien ansässige Unternehmen produziert iPhone‑Komponenten und übernimmt auch die Montage der Geräte. Tata Electronics hatte in der vergangenen Woche bestätigt, von einem Datenleck betroffen zu sein.

Sicherheitsforscher:innen erklärten gegenüber Reuters, dass die Ransomware-Gruppe World Leaks mehr als 200.000 Dateien zu diesem Vorfall im Darknet veröffentlicht haben soll. Dem Bericht zufolge umfassen die geleakten Unterlagen auch Dokumente von Kund:innen des Zulieferers, darunter Apple und Tesla.

Offenbar technische Unterlagen zum iPhone 18 Pro

Zusätzlich zu den angeblichen Fotos des iPhone 18 Pro sollen laut Reuters mindestens sechs Dateien detaillierte Informationen zu den Bauteilen des Geräts enthalten. Beschrieben werden darin „Hunderte“ von Komponenten, ergänzt um eine Liste der jeweiligen Zulieferer.

Das Technikportal AppleInsider berichtete in der vergangenen Woche ebenfalls über die geleakten Dokumente. Demnach sollen darunter auch angebliche Platinenlayouts für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sein. Außerdem sollen Unterlagen zu erkennen sein, die wie Datenblätter für den kolportierten A20‑Pro‑Chip wirken.

Apple beobachtet die Lage, reagiert aber noch nicht öffentlich

Reuters schreibt, Apple sei „besorgt“ darüber, dass die Dokumente im Darknet geteilt werden. Die Veröffentlichung sensibler Unterlagen könnte Rückschlüsse auf den Aufbau künftiger Geräte und die Struktur der Lieferkette erlauben.

Die US‑Website The Verge hat Apple um eine Stellungnahme gebeten, jedoch nach eigenen Angaben zunächst keine Antwort erhalten. Weitere öffentliche Kommentare des Unternehmens oder der beteiligten Zulieferer werden in den Berichten nicht genannt.

Via: https://www.theverge.com

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Michael Reimann

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