Apple soll sich für das Falt-Display des iPhone Duo drei Jahre exklusiv an Samsung binden. Ein Leaker nennt nun den mutmaßlichen Stückpreis pro Panel.
Auf dem chinesischen Netzwerk Weibo berichtet der Leaker Instant Digital von einem neuen Lieferabkommen zwischen Apple und Samsung Display. Demnach haben beide Unternehmen einen exklusiven Drei-Jahres-Vertrag über faltbare Bildschirme geschlossen.
Laut dem Beitrag soll Samsung Display in diesem Zeitraum alleinige Lieferantin der Falt-Panels für das iPhone Duo „und nachfolgende Modelle“ sein. Pro Displaypaneel veranschlagt der Leaker Kosten von rund 250 US‑Dollar (ca. 230 Euro).
Instant Digital beschreibt das Falt-Display als „eine der teuersten Kernkomponenten“ des Geräts. Angesichts der komplexen Fertigung flexibler OLED-Panels und der geringen Zahl potenzieller Zulieferer überrascht diese Einschätzung nicht.
Für das iPhone 18 Pro gibt es bereits Schätzungen zur Stückliste der Bauteile, in denen insbesondere die Speicherpreise hervorgehoben werden. Für das iPhone Duo liegen vergleichbare, detaillierte Analysen der Materialkosten bisher allerdings nicht vor.
Eine vollständige Aufschlüsselung der erwarteten Materialkosten des iPhone Duo, etwa für Display, Kameras, Prozessor, Speicher und andere Komponenten, existiert bisher nicht. Apple selbst hat bislang nur Angaben zu den verwendeten Materialien und zum Recyclinganteil gemacht.
In der offiziellen Pressemitteilung zum iPhone Duo betont Apple den Umweltschutz als zentralen Faktor bei der Entwicklung. Das Unternehmen verweist darauf, dass das Gerät zur Umsetzung des Ziels beitragen soll, bis 2030 über die gesamte Unternehmensbilanz hinweg klimaneutral zu werden.
Demnach besteht das iPhone Duo insgesamt zu 35 Prozent aus recycelten Materialien. In der Batterie kommt vollständig recyceltes Kobalt zum Einsatz, und die Abdeckung des 3D-gedruckten Scharniers besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Titan.
Apple gibt außerdem an, dass in der Lieferkette für das iPhone Duo zu 60 Prozent erneuerbare Energie wie Wind- und Solarstrom genutzt wird. Das Gerät erfülle die internen Anforderungen an Energieeffizienz und chemische Sicherheit.
Wie bei allen Apple-Produkten ist die Verpackung laut Hersteller komplett faserbasiert und lässt sich im Hausmüll einfach recyceln. Kunststoffanteile in der Verpackung sollen damit vollständig entfallen.
Konkretere Aussagen zu den tatsächlichen Materialkosten des iPhone Duo dürften erst nach dem Verkaufsstart möglich werden. Zerlegungen durch Spezialfirmen und unabhängige Analysen werden dann eine genauere Verteilung der Kosten auf einzelne Bauteile liefern.
Der Marktstart des iPhone Duo ist für den kommenden Monat angekündigt. Sobald erste Teardowns vorliegen, dürfte sich zeigen, welchen Anteil das teure Falt-Display im Vergleich zu anderen Komponenten an der Gesamtstückliste hat.
Via: https://9to5mac.com
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