Apple will die Nutzung von Genmoji in iOS 27 offenbar mit automatisch vorgeschlagenen Symbolen ausbauen. Grundlage dafür sollen Eure Fotos und Eure Tastaturhistorie sein.
Genmoji wurde mit iOS 18.2 im Rahmen des ersten Rollouts von Apple Intelligence eingeführt. Die Idee dahinter: Per Bildgenerierung gebt Ihr eine kurze Beschreibung ein und lasst Euch ein eigenes Emoji erstellen, das optisch in den bekannten Emoji-Stil passt. In der Praxis funktionierte das bereits ordentlich, auch wenn es bei manchen Prompts zu deutlichen Fehlinterpretationen kam.
Mit iOS 26 hat Apple den Funktionsumfang von Genmoji erweitert. Nutzer:innen konnten ihre Symbole detaillierter anpassen und sogar zwei Emojis zu einem neuen Symbol kombinieren. Laut dem Newsletter „Power On“ von Mark Gurman soll iOS 27 nun den nächsten Schritt bringen und Genmoji-Vorschläge automatisch generieren.
Für iOS 27 und iPadOS 27 plant Apple Gurman zufolge eine Änderung, mit der die Verbreitung von Genmoji steigen soll: vorgeschlagene Genmoji. In den Tastatureinstellungen von iOS 27 und iPadOS 27 findet sich demnach ein neuer Schalter mit der Beschreibung: „Vorgeschlagene Genmoji werden aus deinen Fotos und deinen häufig eingegebenen Ausdrücken erstellt.“
Die Funktion soll optional sein und lässt sich in den Einstellungen ein- oder ausschalten. Sie wird also nicht verpflichtend aktiviert. Voraussetzung für sinnvolle Vorschläge wäre, dass die zugrunde liegenden Modelle den Kontext Eurer Eingaben und Bilder möglichst gut verstehen und passende Genmoji vorschlagen, statt zufällige Symbole zu generieren.
Unklar ist bislang, wie genau Apple die Vorschläge technisch umsetzt. Der Bericht erwähnt keine Aktualisierung des Bildmodells. Daher könnte es sein, dass Genmoji in iOS 27 weiterhin vollständig auf geräteinterne Modelle setzt, wie es bisher der Fall war. Bestätigt ist das jedoch nicht.
Die neue Funktion wirft auch Fragen zum Umgang mit persönlichen Daten auf. Schließlich basiert sie auf Eurer Fotomediathek und Eurer Tastaturhistorie, um neue Emojis automatisch zu generieren. Wie diese Daten verarbeitet werden, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Aus Sicht von Nutzer:innen ist es deshalb wichtig, dass Apple die Kontrolle über diese Option klar in den Einstellungen belässt. Laut Gurman ist genau das geplant: Wer keine automatisch erstellten Symbole auf Basis persönlicher Inhalte möchte, kann die vorgeschlagenen Genmoji vollständig deaktivieren.
Wie gut die Funktion am Ende umgesetzt ist und ob sie Genmoji wirklich alltagstauglicher macht, wird sich erst mit der Veröffentlichung von iOS 27 und iPadOS 27 zeigen. Bis dahin bleibt offen, ob Apple die zugrunde liegenden Modelle noch weiter verbessert oder lediglich die neue Vorschlagslogik ergänzt.
Via: https://9to5mac.com
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