Apple hatte für 2025 große Pläne. Mit einem neuen Smart Home Hub sollte ein zentrales Produkt rund um den digitalen Haushalt entstehen. Doch nach mehreren Verzögerungen rückt die Markteinführung nun weiter in die Zukunft. Das Gerät soll laut Bloomberg frühestens 2026 erscheinen. Ausschlaggebend sind Probleme bei Siri und der dafür vorgesehenen Betriebssystem- und Softwareintegration.
Im vergangenen und in diesem Jahr kursierten zahlreiche Informationen über die geplante Hardware des Smart Home Hubs. Verbraucher:innen konnten bereits viele technische Spezifikationen vorab einsehen. Das geplante Gerät soll mit einem 7-Zoll-Display und auffälligem Rahmen ausgestattet sein. Eine Kamera an der Oberseite ist ebenfalls vorgesehen. Die Energieversorgung übernimmt ein integrierter, wiederaufladbarer Akku. Als Betriebssystem dient das neue, speziell entwickelte homeOS. Schwerpunkte liegen auf Videoanwendungen wie FaceTime sowie der Integration zahlreicher Apple-Apps. Die Steuerungszentrale orientiert sich an StandBy-Dashboards, um die Kontrolle über das Smart Home zu vereinfachen.
Die zentrale Komponente für die Bedienung stellt Siri dar. Apple setzt auf die Weiterentwicklung seiner Sprachassistenz, die nun tief in den Smart Home Hub eingebettet werden soll. Der ursprünglich geplante Erscheinungstermin im März 2025 sollte parallel zum Release von iOS 18.4 erfolgen. Aufgrund von Qualitätsproblemen wurde die Einführung allerdings mehrfach verschoben. Die Siri-Funktionen erhielten zunächst einen neuen Zeitplan für iOS 18.5 und später wurde bekannt gegeben, dass der Rollout auf unbestimmte Zeit vertagt wurde. Entscheidend ist, dass das neue App Intents-Framework benötigt wird, um Applikationen und Systemfunktionen präzise per Sprache zu steuern. Diese Komponenten stehen laut aktuellen Berichten nicht vor Ende 2025 zur Verfügung. Bloomberg bestätigt, dass Nutzer:innen deshalb mit einer Einführung erst ab 2026 rechnen sollten.
Die aktuelle Verzögerung zeigt, wie sehr das neue Produkt von der Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Software abhängt. Ohne stabiles App Intents und die geplanten Siri-Funktionen ist ein flüssiger Betrieb der Hardware nicht möglich. Für Verbraucher:innen bedeutet das zusätzliche Wartezeit, trotz bereits bekannter Hardwaredetails. Apple wird sein Smart-Home-Portfolio dadurch frühestens 2026 erweitern. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie sich die KI-gesteuerte Sprachsteuerung und das gesamte System in der Praxis bewähren werden.
Via: https://9to5mac.com
Titelbild: KI (Dall-e)
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