Apple plant für das kommende Jahr mit der iPhone-18-Serie einen großen Schritt bei den mobilen Chips. Eine aktuelle Gerüchtequelle liefert nun spannende Einblicke in die kommenden A20-SoCs.
Mit der Einführung des iPhone 18 setzt Apple erstmals auf moderne 2nm-Chipsätze. Die Modelle werden mit den Prozessoren A20 und A20 Pro ausgestattet, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Neben den klassischen Varianten wird das Unternehmen erstmals ein faltbares iPhone präsentieren, das voraussichtlich ebenfalls mit einem der neuen Chips läuft. Die Veröffentlichung dieser neuen Hardware-Generation ist für das kommende Jahr geplant.
Laut aktuellen Gerüchten, die aus dem chinesischen Netzwerk Weibo stammen, bringt Apple auch unterschiedliche Varianten der neuen SoCs. Das legt nahe, dass mit der iPhone-18-Reihe mindestens drei Versionen des A20-Chips auf den Markt kommen. Bereits beim iPhone 17 hat Apple gezeigt, dass es mehrere Ausbaustufen bei vergleichbaren Chips geben kann, etwa für das günstigere iPhone Air oder die leistungsstärkeren Pro-Modelle.
Der Leaker mit dem Pseudonym „Mobile phone chip expert“ will über einen Kontakt bei Apple erfahren haben, wie die Chips intern bezeichnet werden. So trägt die Standardversion des A20 den Codenamen „Borneo“, während die Premium-Variante mit der Bezeichnung „Borneo Ultra“ geführt wird. Diese Namensgebung spiegelt sich auch in der Aufteilung der Chips auf die verschiedenen Modelle wider.
Nutzer:innen der Basisversion des iPhone 18 erhalten demnach den „normalen“ A20 mit dem Codenamen „Borneo“. Die Modelle iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max sowie das angekündigte faltbare iPhone sollen mit dem leistungsstärkeren A20 Pro – intern „Borneo Ultra“ – ausgestattet sein. Somit bleibt Apples Strategie bestehen, die Premium-Hardware weiterhin den teureren Modellen vorzubehalten.
Die Gerüchtequelle nennt leider keine detaillierten technischen Daten zu den neuen Prozessoren. Doch Analyst:innen erwarten, dass sowohl der A20 als auch der A20 Pro mit einer 6-Kern-CPU ausgestattet sind. Diese setzen sich aus zwei Hochleistungs-Kernen und vier Effizienz-Kernen zusammen. Für die Fertigung nutzt Apple voraussichtlich TSMCs 2nm-N2-Prozess.
Diese fortschrittliche Produktionstechnologie wird Apple nicht nur in der iPhone-Serie verwenden. Auch beim M6-Chip für das nächste 14-Zoll-MacBook Pro, insbesondere für Modelle mit OLED und Touchscreen, kommt diese Technik zur Anwendung. Für 2027 ist bereits die nächste Evolutionsstufe geplant: Dann möchte Apple erstmals Chips im 2nm-N2P-Verfahren einsetzen.
Preise für die kommende iPhone-Generation sind noch nicht bekanntgegeben worden. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Einstiegspreis weiterhin bei etwa 1.000 US-Dollar (rund 930 Euro) beginnt, ähnlich wie bei aktuellen Modellen.
Ihr könnt gespannt auf die neuen iPhones und die nächste Chip-Generation sein. Sobald weitere Details zu technischen Spezifikationen oder offiziellen Preisen bekannt werden, halten wir euch hier auf Apfeltalk auf dem Laufenden.
Via: https://wccftech.com
Titelbild: KI zur Illustration
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