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Apples Mac‑Pläne 2026 und 2027: Alle Modelle und Termine

Eine weltweite Knappheit bei Speicherchips bremst den gesamten Computermarkt, vom PC bis zum Mac. Apple erhöht zwar ebenfalls die Preise, ist aber im Vergleich zur Konkurrenz besser aufgestellt.

Besonders Mac mini und Mac Studio sind wegen lokaler KI‑Agenten gefragt, Apple nutzt das und plant eine breite Mac‑Auffrischung für 2026 und 2027.

Mac‑Updates im Herbst 2026 und Anfang 2027

Im Herbst 2026 soll das Einstiegsmodell des 14‑Zoll‑MacBook Pro einen M6‑Chip erhalten und damit zu den ersten Rechnern mit Apples 2‑Nanometer‑Technik gehören. Parallel dazu steht ein Update für den 24‑Zoll‑iMac an, der voraussichtlich ebenfalls den M6‑Chip bekommt, beim Design und beim Display aber dem 2024er‑Modell entspricht.

Zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 plant Apple ein MacBook Pro – möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra – mit OLED‑Touchscreen. Dieser 14‑ und 16‑Zoll‑Mac soll M5 Pro und M5 Max nutzen, da Apple keine M6 Pro oder M6 Max anbieten will. Das OLED‑MacBook‑Pro erhält ein überarbeitetes Design.

Auch ein aktualisierter Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra ist in Arbeit, der genaue Starttermin hängt jedoch von RAM‑Knappheit und den gestiegenen Speicherpreisen ab. Beim Mac mini experimentiert Apple mit Varianten auf Basis von M5 Pro und M6, aber auch hier ist unklar, ob die Modelle noch 2026, Anfang 2027 oder erst später 2027 erscheinen.

Mac‑Roadmap 2027 bis 2028

Für Anfang 2027 sind neue 13‑ und 15‑Zoll‑MacBook‑Air‑Modelle vorgesehen, die voraussichtlich den M6‑Chip nutzen. Ebenfalls im Gespräch ist ein überarbeitetes Einstiegs‑MacBook‑Pro mit 14 Zoll und M7‑Chip, das frühestens Anfang 2027 kommen soll. Es bleibt bei einem herkömmlichen Display, übernimmt aber den Designwechsel der OLED‑Modelle.

Auch das günstige MacBook Neo soll eine neue Version bekommen, Zeitpunkt unbekannt. Geplant ist ein schnellerer A19‑Pro‑Chip und mehr Arbeitsspeicher, außerdem sind neue Farben möglich.

Ende 2027 bis Anfang 2028 ist mit einer zweiten Generation des OLED‑MacBook‑Pro zu rechnen, etwa ein Jahr nach der ersten Version. Diese Modelle sollen M7 Pro und M7 Max nutzen, die speziell für KI‑Lasten ausgelegt sind.

Frühestens 2028 zieht OLED ins MacBook Air ein, der Start könnte sich aber weiter verzögern. Apple arbeitet zudem an einem iMac mit OLED‑Display, der ungefähr parallel zum OLED‑MacBook‑Air erscheinen könnte, ohne festen Termin.

Chips, Speicherknappheit und Kaufempfehlungen

Laut Bloomberg zieht Apple die Entwicklung der auf KI optimierten M7‑Chips vor und überspringt einzelne M6‑Varianten. Deshalb wird es keine M6‑Pro‑ oder M6‑Max‑Chips geben, die ersten OLED‑MacBook‑Pro‑Modelle setzen auf M5 Pro und M5 Max.

Der grobe Chip‑Fahrplan sieht so aus: M5 Ultra Ende 2026, M6 Ende 2026, M7 in der ersten Jahreshälfte 2027, M7 Pro und M7 Max zum Jahresende 2027 und M7 Ultra im Jahr 2028.

Die globale Speichersituation hatte bereits im Juni deutliche Auswirkungen: Apple passte die Preise von Macs und iPads an und strich bestimmte Mac‑mini‑ und Mac‑Studio‑Konfigurationen mit höheren RAM‑Optionen. Begrenzte Speicherverfügbarkeit kann die Mac‑Starttermine weiter verschieben.

Wenn Ihr ein MacBook Pro oder einen iMac kaufen wollt, lohnt sich in vielen Fällen das Warten bis Ende 2026. Der iMac ist zwei Jahre alt und wurde zuletzt teurer, aktuell kein gutes Angebot. OLED‑Touch‑MacBook‑Pro‑Modelle dürften oberhalb der heutigen Preise liegen, daher ist jetzt ein passabler Zeitpunkt, wenn Euch das neue Display nicht wichtig ist. Beim Einstiegs‑MacBook‑Pro ist es sinnvoll, auf die M6‑Aktualisierung zu warten.

Mac mini und Mac Studio haben bereits verlängerte Lieferzeiten, wer nicht sofort kaufen muss, sollte auf die kommenden Chips warten. Andere Macs werden erst 2027 erneuert, daher ist der Zeitpunkt für MacBook Neo und MacBook Air derzeit günstig. Einen laufend aktualisierten Überblick über Apples Produktpläne findet Ihr im Guide zu kommenden Geräten.

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Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: KI (zur Illustration)

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Michael Reimann

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