Apple hat diese Woche den neuen M5-Chip vorgestellt. Erste Benchmarks zeigen, dass er es schon in der Basisausführung mit älteren High-End-Prozessoren aufnehmen kann.
Zu Wochenbeginn präsentierte Apple drei neue Geräte mit dem M5-Chip, der auf der dritten Generation des 3-Nanometer-Fertigungsprozesses basiert. Aktuell ist der Chip ausschließlich im 14 Zoll MacBook Pro verbaut. Die ersten Benchmark-Ergebnisse liefern einen vielversprechenden Ausblick auf die Leistung. Bedenkt dabei: Es handelt sich bislang ausschließlich um den Basischip, eine Pro-, Max- oder Ultra-Version gibt es derzeit noch nicht. Die Architektur setzt, genau wie der M4, auf 4 Performance-Kerne und 6 Effizienz-Kerne. Zum Vergleich: Der M4 Pro bot bis zu zehn Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne, der M4 Max sogar zwölf Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne.
In ersten Tests erreicht der M5-Chip bei Geekbench 6 eine Multi-Core-Leistung, die dem M1 Ultra von 2022 sehr nahekommt. Der Rückstand beträgt lediglich 6 Prozent – und das, obwohl der M1 Ultra damals für den Einsatz im Mac Studio entwickelt wurde, der erst ab 4.000 US-Dollar (etwa 3.780 Euro) erhältlich war. Damit bietet der M5 jetzt eine Leistung, für die ihr zuvor einen deutlich teureren Mac gebraucht hättet. Zusätzlich ist der M5-Chip im Multi-Core-Test fast gleichauf mit dem selektierten M3 Max, der beispielsweise im MacBook Pro von Ende 2023 zum Einsatz kam. Laut Geekbench 6 erreicht dieser M3 Max einen Wert von 18.933 Punkten und liegt damit nur fünf Prozent vor dem neuen M5. Die Entwicklung bei den Apple-Silicon-Prozessoren demonstriert einen klaren Schritt nach vorne, besonders im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die hohe Performance, die vor Kurzem noch einer High-End-Workstation vorbehalten war, ist nun schon im Basismodell verfügbar. Zwar steckt der M5 aktuell nur im neuen 14 Zoll MacBook Pro, das bei 1.599 US-Dollar (ca. 1.515 Euro) liegt. In absehbarer Zeit wird Apple den M5 aber wohl auch im günstigeren MacBook Air für 999 US-Dollar (ca. 946 Euro) und dem Mac mini ab 599 US-Dollar (etwa 567 Euro) einsetzen. Damit könnten künftig auch preisbewusstere Nutzer:innen von der aktuellen Prozessorgeneration profitieren. Teilweise wurden Benchmark-Ergebnisse und Vergleiche bereits auf X/Twitter veröffentlicht, um einen frühen Eindruck der Leistungsfähigkeit zu vermitteln.
Wie bewertet ihr die neue M5-Generation? Habt ihr bereits Erfahrungen mit den neuen Geräten gemacht oder wartet ihr noch auf erweiterte Varianten wie den M5 Pro oder M5 Ultra?
Via: https://9to5mac.com
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