iPhone 14 via YouTube https://www.youtube.com/watch?v=42Ot6Y0gBzs
Apple geht gerichtlich gegen Leaks zu iOS 26 vor. Nun setzt das Verfahren gegen den bekannten Leaker Jon Prosser einseitig fort, da er wichtige Fristen ungenutzt verstreichen ließ.
Im April 2025 präsentierte Jon Prosser Designs des bisher nicht offiziell vorgestellten iOS 26, bekannt als „Liquid Glass“. Prosser veröffentlichte dabei keine Screenshots, sondern künstlerische Darstellungen, um seine Quelle zu schützen. Doch Apple fand schnell heraus, wie die Informationen nach außen gelangten. Bereits im Juli 2025 reichte Apple deshalb eine Klage gegen Jon Prosser und seinen Kollegen Michael Ramacciotti ein. Laut Apple wurden dabei Unternehmensgeheimnisse unrechtmäßig weitergegeben.
Apple wirft Ramacciotti vor, heimlich Zugriff auf ein Entwicklungsgerät von Ethan Lipnik, einem ehemaligen Apple-Mitarbeiter, bekommen zu haben. Ramacciotti soll das Gerät und den Passcode ohne Wissen von Lipnik genutzt und Prosser die neue iOS-Version über FaceTime gezeigt haben. Lipnik wurde später entlassen, weil er das Gerät nicht ausreichend gesichert hatte. Anschließend übermittelte Lipnik eine Sprachnachricht von Ramacciotti an Apple, in der dieser über den Vorfall berichtete.
Zunächst bestritt Prosser, dass er direkt in die Weitergabe von geschützten Informationen involviert war. Öffentlich auf X (vormals Twitter) erklärte er, er freue sich darauf, mit Apple über die Angelegenheit zu sprechen.
Obwohl Jon Prosser die Vorwürfe öffentlich zurückwies, reagierte er bislang nicht offiziell auf die Klage. Die Frist zur gerichtlichen Erwiderung ließ er verstreichen. Deshalb beantragte Apple beim zuständigen Gericht, das Verfahren auch ohne Prossers Stellungnahme fortzuführen. Dieser Antrag wurde am 17. Oktober 2025 genehmigt.
Die Ursachen für das Ausbleiben von Prossers Reaktion sind bisher unklar. Im Rahmen der Gerichtsakten bleibt offen, ob Prosser oder seine anwaltliche Vertretung noch nachträglich aktiv eingreifen. Im Fokus der Klage steht, dass Apple der Ansicht ist, durch die Veröffentlichung interne Entwicklungsdetails und Firmengeheimnisse nach außen getragen worden seien.
Mit der gerichtlichen Entscheidung, den Prozess einseitig fortzuführen, verschärft sich die Situation für Prosser. Das Gericht trifft weitere Entscheidungen nun ohne Berücksichtigung seiner Sichtweise. Je nach Ausgang der Verhandlung drohen Prosser und Ramacciotti mögliche Schadenersatzforderungen und weitere rechtliche Konsequenzen.
Der Rechtsstreit zeigt, wie entschlossen Apple gegen das unberechtigte Weitergeben von Unternehmensdaten vorgeht. In der Technik-Branche wird weiter genau beobachtet, wie sich der Fall entwickelt und welche Auswirkungen dies auf das Verhalten von Leaker:innen und Journalist:innen weltweit haben könnte.
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Die Beta von iOS 27.3 bringt die Bedienungshilfe „Einhandmodus“ auf das iPhone Duo. Damit rückt der Bildschirmbereich auf der gegenüberliegenden…
Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…
Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen…
Ein Flüssigkeitsschaden kann auch dann noch entstehen, wenn die Oberfläche längst trocken ist. Schaltet Euren Mac deshalb sofort aus und…
Apple hat mit dem Test von iOS 27.3 begonnen. Das Update ergänzt neue Funktionen für Safari, Siri und die Health-App…
Apple Fitness+ soll mit Gym Strength individuelle Kraftpläne fürs Fitnessstudio anbieten. Zugleich zeigen Gesundheitsberichte, dass gezielte Gewichtsabnahme das Risiko für…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen