Apple hat für den geplanten Ballsaal im Weißen Haus 25 Millionen US-Dollar zugesagt. Eine Recherche der „Washington Post“ legt die Beiträge zahlreicher Unternehmen offen und zeigt, dass Apple zu den größten Geldgebern zählt.
Die Zeitung wertete interne Unterlagen zur Finanzierung des Projekts aus. Demnach sagten neben Apple auch Nvidia, die Adelson Family Foundation sowie Charlie Ergen und mit ihm verbundene Fonds jeweils 25 Millionen US-Dollar zu. Zusammen stellen diese vier Geldgeber etwa 30 Prozent der bislang aufgeführten Beiträge von insgesamt 333 Millionen US-Dollar.
Apples Unterstützung war bereits bekannt, die konkrete Höhe jedoch nicht. Der geplante Ballsaal soll den historischen Ostflügel des Weißen Hauses ersetzen. Für das umstrittene Vorhaben wird eine Baukostenschätzung von 600 Millionen US-Dollar genannt.
Google sagte den Unterlagen zufolge 22 Millionen US-Dollar zu. Das Geld stammt aus einem Vergleich im Rechtsstreit um YouTube. Microsoft und Palantir verpflichteten sich demnach jeweils zu zehn Millionen US-Dollar.
Amazon und Meta steuerten jeweils fünf Millionen US-Dollar bei. Dasselbe gilt für Cisco, Coinbase, Ripple, ServiceNow und T-Mobile. HP und Micron sagten jeweils 2,5 Millionen US-Dollar zu. Salesforce beteiligte sich mit zwei Millionen US-Dollar; zusätzlich kommen eine Million US-Dollar aus einem Fonds von Salesforce-Chef Marc Benioff.
Die Liste enthält außerdem jeweils eine Million US-Dollar von der Kryptobörse Kraken und dem Raumstationsentwickler Vast Space. Die Beiträge stammen aus einer internen Tabelle, die der „Washington Post“ vorlag.
Besonders kritisch ist die Art der Abwicklung: Die Gelder fließen auf ein vom Weißen Haus verwaltetes Konto. Laut dem vorliegenden Bericht gelten dafür nicht dieselben Veröffentlichungspflichten wie für Wahlkampfspenden. Dadurch bleibt die Finanzierung weniger transparent, obwohl die internen Unterlagen nun Einblick in zugesagte Beträge geben.
Die veröffentlichten Zahlen zeigen Apple als einen der größten Unterstützer des Projekts unter den Technologieunternehmen. Auch Google, Microsoft, Amazon und Meta gehören zu den genannten Geldgebern. Die Recherche macht zugleich deutlich, wie viele Unternehmen und private Geldgeber an der Finanzierung beteiligt sind.
Via: www.mactechnews.de · www.geekwire.com · appleinsider.com · 9to5mac.com
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