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Apple Watch dominiert Markt für Edge-AI-Smartwatches

Die Apple Watch hat im ersten Quartal 2026 rund 90 Prozent aller Smartwatch-Auslieferungen gestellt, die über Edge-AI-Funktionen verfügen. Das geht aus neuen Zahlen von Counterpoint Research hervor.

Wachsender Markt für Edge AI am Handgelenk

Laut Counterpoints Global Smartwatch Shipments Tracker ist der Anteil von Edge AI im Smartwatch-Markt im Jahresvergleich um 70 Prozent gestiegen und erreichte im ersten Quartal 2026 einen Marktanteil von 25 Prozent. Edge AI bezeichnet dabei Funktionen künstlicher Intelligenz, die direkt auf dem Gerät selbst laufen, statt auf entfernten Servern berechnet zu werden.

Auf der Apple Watch übernimmt die integrierte Neural Engine diese Aufgaben. Dazu zählen etwa das Erkennen eines unregelmäßigen Herzschlags oder das Registrieren eines Sturzes in Echtzeit, ohne dass Daten zunächst an ein gekoppeltes iPhone oder in die Cloud übertragen werden müssen.

Anshika Jain, Principal Analyst bei Counterpoint Research, ordnet die Entwicklung so ein: Hersteller würden ihre Smartwatch-Hardware kontinuierlich aufrüsten, um Geräte besser für KI-Anwendungen zu rüsten. Die Integration von Edge AI ermögliche Echtzeit-Gesundheitseinblicke, schnellere Reaktionen und trage zum Datenschutz bei. Aktuell sei Edge AI vor allem bei führenden Marken verbreitet, wobei Apple im ersten Quartal 2026 allein für rund 90 Prozent der Edge-AI-Smartwatch-Auslieferungen stehe.

Gesundheitsfunktionen als Haupttreiber

Der Schwerpunkt von Edge-AI-Einsatz auf Smartwatches liegt laut Counterpoint weiterhin im Bereich Gesundheit und Fitness. Die Marktforscher:innen sehen insbesondere eine starke Zunahme bei bestimmten Mess- und Überwachungsfunktionen: Auslieferungen von Smartwatches mit Blutdruckmessung hätten sich im Jahresvergleich verdoppelt, Funktionen zur Erkennung von Schlafapnoe seien sogar auf das Dreifache gewachsen.

Gleichzeitig zeichne sich ab, dass Hersteller als nächstes Ziel die Detektion von Diabetes ins Visier nehmen. Konkrete Produkte oder Zeitpläne nennt Counterpoint in den vorliegenden Angaben allerdings nicht.

Apples Vorsprung und Konkurrenzstrategien

Apple profitiert bei Edge AI auf der Apple Watch von einem frühen Start: Bereits 2023 führte das Unternehmen den S9-Chip mit einer 4‑Kern-Neural Engine ein, die speziell für On-Device-Machine-Learning entwickelt wurde. Huawei zog erst 2025 mit vergleichbarer Hardware nach und brachte den Kirin W80 Chip auf den Markt, der den hauseigenen „Celia“-Sprachassistenten lokal auf der Uhr ausführen kann. Qualcomm steigt laut Bericht erst in diesem Jahr mit der Plattform Snapdragon Wear Elite in diesen Bereich ein.

Auch Google soll an einem eigenen, auf Tensor basierenden Wearable-Chip arbeiten. Dieser ist allerdings noch nicht verfügbar, konkrete Produkte sind bislang nicht ausgeliefert.

Neben dedizierten Neural Processing Units (NPUs) entsteht laut Counterpoint eine softwaregetriebene Alternative. Ambiqs Apollo-Plattform setzt dabei auf Vektorkern-Silizium mit Arms Helium-Erweiterungen, um KI-Inferenz ohne speziell dafür entwickelte Neural-Hardware zu ermöglichen. Dieser Ansatz spielt derzeit noch eine Nebenrolle im Vergleich zur Strategie mit dedizierten Chips, könnte aber langfristig günstigeren Smartwatches einzelne Edge-AI-Funktionen ermöglichen, ohne auf komplexe Spezialchips angewiesen zu sein.

Für die Einstufung als Edge-AI-fähige Smartwatch legt Counterpoint klare Kriterien an: Das Gerät muss über eine Neural Engine oder NPU verfügen und mindestens eine Gesundheits-, Sicherheits- oder Interaktionsfunktion anbieten, deren Inferenz tatsächlich auf diesem Chip läuft. Allein das Vorhandensein der Hardware reicht für diese Klassifizierung nicht aus.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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Apfeltalk Redaktion

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