Apple hat Medienberichten zufolge Pläne verworfen, die Apple Watch mit einem Fingerabdrucksensor in der Digitalen Krone auszustatten. Ausschlaggebend sollen Kosten- und Akkuprobleme sein.
Bereits im Jahr 2020 zeigte ein Patentantrag, dass Apple die Integration von Touch ID in die Digitale Krone der Apple Watch prüfte. Die Formulierungen im Dokument waren zwar bewusst vage gehalten, doch die Abbildungen deuteten deutlich auf einen Fingerabdrucksensor an dieser Stelle hin.
Im Sommer des vergangenen Jahres tauchten dann weitere Hinweise auf. Das Magazin Macworld entdeckte in geleaktem Apple-Code Verweise auf eine Unterstützung von „AppleMesa“. Dieser Begriff gilt intern seit Langem als Codename für Touch ID und wurde eindeutig mit den Apple-Watch-Modellen des Jahres 2026 in Verbindung gebracht. Entsprechend lag die Vermutung nahe, dass Apple die biometrische Authentifizierung erstmals in einer künftigen Uhr anbieten würde.
Nun stellt ein Leaker mit solider Trefferquote diese Erwartung in Frage. Unter dem Pseudonym Instant Digital erklärte er auf der Plattform Weibo, dass aktuelle Gerüchte zu biometrischer Authentifizierung in Geräten wie der Apple Watch unbegründet seien. Apple verfolge weiterhin die Strategie, die Uhr vor allem über das gekoppelte iPhone entsperren zu lassen.
Laut Instant Digital richtet Apple den Fokus stattdessen auf andere Prioritäten. Im Mittelpunkt sollen größere Akkus und weiterentwickelte Gesundheitssensoren stehen, die im begrenzten Gehäusevolumen der Apple Watch Platz finden müssen. Zusätzliche Authentifizierungsverfahren hätten derzeit keine Priorität.
Der Leaker nennt zwei zentrale Gründe, warum Apple die Touch-ID-Pläne für die Apple Watch dem Vernehmen nach gestoppt hat. Zum einen gehe es um die Kosten des zusätzlichen Sensors. Steigende Preise für Speicher und andere Komponenten setzen Apples Margen unter Druck, wodurch neue Bauteile besonders kritisch bewertet würden.
Zum anderen spiele der Platzbedarf der notwendigen Verarbeitungselektronik eine Rolle. Die Integration der Technik für einen Fingerabdrucksensor würde Raum beanspruchen, der aktuell für den Akku genutzt wird. Dadurch stünde weniger Volumen für die Batterie zur Verfügung, was die Laufzeit der Uhr beeinträchtigen könnte.
Aus den bisher bekannten Informationen lässt sich ableiten, dass Apple die Einführung von Touch ID an der Apple Watch ernsthaft geprüft hat. Die Kombination aus zusätzlichen Kosten und potenziellen Nachteilen für die Akkukapazität scheint jedoch schwerer zu wiegen als der Nutzen der Funktion. Für Euch bleibt damit vorerst die Kopplung und Entsperrung über das iPhone der vorgesehene Weg, um die Apple Watch zu nutzen.
Via: https://9to5mac.com
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Google hat Google Maps für die Displays des faltbaren iPhone Duo angepasst. Die App füllt nun sowohl den inneren als…
Das Basismodell des iPhone 18 könnte teurer werden als sein Vorgänger. Einem Bericht zufolge soll Apple dafür unter anderem einen…
Die Beta von iOS 27.3 bringt die Bedienungshilfe „Einhandmodus“ auf das iPhone Duo. Damit rückt der Bildschirmbereich auf der gegenüberliegenden…
Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…
Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen…
Ein Flüssigkeitsschaden kann auch dann noch entstehen, wenn die Oberfläche längst trocken ist. Schaltet Euren Mac deshalb sofort aus und…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen