Ein iPod mit einer Fehlermeldung.
Auf einer Fehlerseite von Apple Music könnt Ihr einen virtuellen iPod der ersten Generation bedienen. Das versteckte Gerät spielt eine große Musikauswahl ab und erinnert an Apples frühen Musikplayer.
Der iPod steckt auf der Apple-Music-Seite „Seite nicht gefunden“. Ihr könnt ihn mit der Maus, einem Trackpad oder einem Touchscreen steuern. Die Bedienung soll das Gefühl des ursprünglichen Musikplayers wiederaufleben lassen.
Die Musikauswahl ist umfangreich. Nicht alle Titel ließen sich testen, doch zufällig ausgewählte Stücke wurden passend abgespielt. Allerdings hört Ihr jeweils nur etwas mehr als eine Minute statt des ganzen Liedes.
Das versteckte Gerät macht auf Apple Music aufmerksam und erinnert zugleich daran, wie einfach und prägend Apples erster tragbarer Musikplayer war.
Der erste iPod kam vor 25 Jahren auf den Markt. Seither hat sich der Musikkonsum grundlegend verändert. CDs rippen, eigene Sammlungen mischen und Musik auf CD brennen gehören für viele nicht mehr zum Alltag. Auch die damalige Grenze von 1.000 Titeln wirkt heute klein: Apple Music bietet direkten Zugriff auf 100 Millionen Songs.
Dennoch weckt der virtuelle iPod Erinnerungen an die Begeisterung, die das Gerät und seine Nachfolger auslösten. Der iPod veränderte, wie viele Menschen Musik hörten. Apple brachte die Idee „1.000 Songs in Deiner Tasche“ mit einem klaren Produktversprechen auf den Punkt.
Die Autorin beziehungsweise der Autor des Ausgangsartikels besaß nach eigener Aussage nahezu alle iPod-Modelle: darunter iPod der dritten und vierten Generation, iPod nano, shuffle, mini, video und classic. Besonders die Gestaltung und die einfache Bedienung fehlen heute.
Für das iPhone Duo gibt es bereits Nachbildungen klassischer Walkman-Geräte. Der Bildschirm des Geräts könnte sich nach Ansicht des Beitrags auch für eine iPod-Oberfläche eignen. Wünschenswert wäre eine versteckte Option in der Musik-App, mit der Ihr Eure Mediathek über den virtuellen iPod durchsuchen könntet.
Auch eigenständige Musikplayer werden wieder beliebter. Apple muss den iPod dafür nicht zurückbringen: Mehrere neue Geräte greifen Gestaltungselemente von nano und shuffle auf. Ein weiteres Modell erinnert an eine Mischung aus iPod classic und Zune. Der TechRadar-Kollege Matt Bolton spricht sich dafür aus, den iPod shuffle als kabelloses Gerät neu aufzulegen.
Via: https://www.techradar.com
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