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Apple veröffentlicht vierte Betas von iOS 27, iPadOS 27, macOS „Golden Gate“ und tvOS 27

Apple stellt Entwickler:innen die vierte Betarunde seiner kommenden Betriebssysteme zur Verfügung. Im Fokus stehen die neue Siri-KI, überarbeitete Oberflächen und zahlreiche Detailverbesserungen.

Vierte Betarunde für alle großen Plattformen

Apple hat die vierten Entwickler-Betas von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 („Golden Gate“), tvOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 freigegeben. Die neuen Builds erscheinen rund zwei Wochen nach den jeweils dritten Betas, die wiederum Anfang Juli verteilt wurden. Die ersten Entwickler-Versionen der Systeme waren bereits am 8. Juni verfügbar, spätere Zwischenstände folgten gestaffelt, insbesondere bei watchOS.

Für iOS 27 und iPadOS 27 trägt die vierte Beta die Build-Nummer 24A5390f und ersetzt 24A5380h. macOS 27 liegt nun als Version 26A5388g vor, tvOS 27 als 24J5325d, ebenfalls jeweils mit neuen Build-Kennungen gegenüber der dritten Runde. Entwickler:innen können die Updates direkt auf ihren Geräten installieren: Auf iPhone und iPad über Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate, auf dem Mac über Systemeinstellungen > Allgemein > Softwareupdate. In allen Fällen müssen Beta-Updates aktiviert sein; für die Entwickler:innen-Betas ist ein kostenloses Entwickler:innen-Konto erforderlich.

iOS 27 und iPadOS 27: Siri-KI und schnelleres System

iOS 27 bringt eine deutlich erweiterte Version von Siri, die Apple als Siri-KI einführt. Die Assistentin arbeitet im Chatbot-Stil, greift auf allgemeines Weltwissen, persönliche Daten aus Apps wie Nachrichten und Mail sowie auf Bildschirminhalte zu und beantwortet damit Fragen oder findet Informationen. Auf neueren iPhones stehen zusätzliche Anpassungen für Sprachtempo und Ausdrucksweise zur Verfügung, die in früheren Betas zunächst verborgen waren.

Neu ist eine eigenständige Siri-App, in der Ihr mit Siri chatten und frühere Unterhaltungen einsehen könnt. Die Funktion „Mit Siri schreiben“ ist systemweit verfügbar, um Texte zu erzeugen oder Feedback zu Euren Formulierungen zu geben. Die Visuelle Intelligenz ist in den Kamera-Bereich gewandert und wird dort über einen eigenen Siri-Modus angesprochen. Apple erweitert zudem Apple-Intelligence-Funktionen in Fotos, Safari, Kurzbefehle, Wallet und Passwörter.

Parallel überarbeitet Apple die Oberfläche: Die Liquid-Glass-Optik erhält einen Schieberegler für die Transparenz, um die Lesbarkeit zu verbessern. Ein aktualisierter CPU-Planer sorgt für schnellere App-Starts und effizienteren Energieeinsatz. Apple nennt zudem messbare Geschwindigkeitsvorteile im Alltag, etwa bei AirDrop-Übertragungen, Tastatureinblendungen und beim Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunkverbindung.

macOS „Golden Gate“ und tvOS 27: Design-Feinschliff und mehr KI

macOS „Golden Gate“ Beta 4 setzt die Designanpassungen fort, die Apple mit den ersten Testversionen begonnen hat. Die Transparenz von Liquid Glass lässt sich jetzt per Schieberegler feiner steuern, verbesserte Deckkraft und Schattierungen erleichtern es, aktive Fenster zu erkennen. Apps erhalten einheitliche Symbolleisten, durchgehende Seitenleisten und weniger stark abgerundete Ecken, außerdem reduziert Apple die Anzahl der Symbole in den Menüleisten.

Siri wird auf dem Mac zur Siri-KI, eingebettet in die Suchfunktion Spotlight. Über die neue Oberfläche „Suchen oder Fragen“ stellt Ihr Fragen, die Siri auf Basis von Weltwissen, persönlichen Daten und Bildschirminhalten beantwortet. Eine eigene Siri-App bündelt Eure Unterhaltungen; auf neueren Macs könnt Ihr Stimme, Tempo und Ausdrucksweise anpassen. Visuelle Intelligenz erlaubt Fragen zum aktuellen Bildschirminhalt, „Mit Siri schreiben“ unterstützt beim Formulieren und Überarbeiten von Texten.

Weitere KI-Funktionen finden sich in der Fotos-App mit KI-gestützter Bildbearbeitung, in Safari mit automatischer Tab-Organisation, in der Passwörter-App mit der Option, schwache Kennwörter automatisch per KI zu aktualisieren, sowie in einer überarbeiteten Bild-Spielwiese-App, die fotorealistische Bilder erzeugen kann.

tvOS 27 konzentriert sich stärker auf Detailverbesserungen. Die vierte Beta bringt eine neu gestaltete Podcasts-App, Optionen für größere Schrift und ein reaktionsschnelleres Kontrollzentrum. AirPlay auf ein Apple TV funktioniert schneller, Apps und Animationen wirken flüssiger. In den Einstellungen lassen sich jetzt auch AppleCare-Abdeckungsdetails direkt einsehen.

Die frühen Entwickler:innen-Betas richten sich klar an App-Entwickler:innen und sind nicht für den Alltagsgebrauch gedacht. Öffentliche Betas für interessierte Nutzer:innen sollen später folgen.

Via: www.iClarified.com · appleinsider.com · www.macrumors.com · www.macrumors.com · www.macrumors.com

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Michael Reimann

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