Apple hat noch kein neues Apple TV vorgestellt. Ein aktueller Beitrag skizziert mögliche Gründe und nennt Zeitfenster, die ihr im Blick behalten könnt.
Das Apple TV lässt sich per Siri über die Fernbedienung steuern. Die Sprachassistenz gilt dabei als durchwachsen. Ein zentrales Motiv könnte daher ein grundlegend überarbeitetes Siri sein. Im Beitrag heißt es, Siri solle auf Gemini-Basis und mit eigenen großen Sprachmodellen laufen. Die Vorstellung wird zur WWDC 2026, die am 8. Juni beginnt, als Beta erwartet. Finalversionen kommen üblicherweise im September mit neuen iPhones. Der Beitrag spekuliert, Apple warte mit neuer Hardware, bis Siri auf dem Apple TV sinnvoll nutzbar ist. Viele von euch verwenden das Apple TV als Heimzentrale. Eine verlässlichere Siri-Integration wäre dafür wichtig. Der spekulative Charakter dieser Einschätzung wird ausdrücklich betont.
Der Beitrag hält es zugleich für möglich, dass Apple die Hardware vorher aktualisiert. Andere Geräte werden bereits für Apple Intelligence vorbereitet, um eine breite Basis zu schaffen. Genannt werden A18, A19 oder später A20 sowie 8 bzw. 12 GB Arbeitsspeicher. Das gelte als ausreichend, wie vom MacBook Neo bekannt. Eine Vorstellung wäre vor oder auf der WWDC denkbar. Offen bleibt, welchen Mehrwert ein neues Apple TV neben schnellerem Prozessor und künftigem Siri bietet. Streaming ist gesetzt, Spiele sind eine Option. Apple drängt stärker in den Gaming-Markt und bringt AAA-Titel. Cyberpunk 2077 läuft beispielsweise auf dem MacBook Neo. Ob das Apple TV eine echte Spielplattform wird, bezweifelt der Beitrag. Wahrscheinlicher erscheint mehr Rechenleistung für Apple Intelligence direkt auf dem Gerät. Genannt werden bessere Filmvorschläge oder die Suche nach bestimmten Szenen als Beispiel. Dafür brauche es lokale Sprachmodelle, viel Arbeitsspeicher und etwas SSD-Speicher. Auch diese Punkte werden klar als Spekulation gekennzeichnet.
Aktuelle Modelle bieten 64 oder 128 GB Speicher. Viele von euch benötigen kaum Platz, da Streaming-Apps klein sind und Inhalte nur puffern. Der Beitrag verweist auf stark gestiegene Preise für RAM und SSD. Ein Beispiel: 2 TB SSD kosteten früher etwa 150 Euro, heute deutlich über 200 Euro. Das betreffe auch Apple, trotz günstigerer Einkaufskonditionen. Ziel sei wohl, den Gerätepreis nicht anzuheben. Das Apple TV gilt im Apple-Portfolio als vergleichsweise günstig: teils um 129 Euro, offiziell 149 oder 169 Euro. Mehr RAM könnte ein neues Modell schnell über 200 Euro treiben und spontane Käufe erschweren. Deshalb sei der Zeitpunkt ungünstig. Als frühester Termin wird die WWDC genannt, realistischer erscheint jedoch der Herbst. Fürs Weihnachtsgeschäft wäre ein Apple TV aus Sicht des Beitrags naheliegend. Genannt werden als mögliche Chips A18 Pro oder A18 ohne Pro, eventuell auch A19.
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