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Apple stoppt Signierung von iPadOS 17.7.7 wegen Login-Problemen

Apple hat die Signierung des iPadOS-Updates 17.7.7 für ältere Geräte eingestellt. Die Maßnahme erfolgt nach zahlreichen Nutzer:innenberichten über gravierende Anmeldeprobleme in verschiedenen Apps. Betroffen sind Modelle, die nicht mit iPadOS 18 kompatibel sind, etwa das iPad der 6. Generation sowie die iPad-Pro-Modelle mit 10,5 und 12,9 Zoll aus der zweiten Generation.

Login-Probleme nach dem Update

Nach Installation von iPadOS 17.7.7 berichten viele Nutzer:innen, dass Apps sie nach jedem Schließen erneut zur Anmeldung auffordern. Betroffen sind unter anderem Anwendungen wie YouTube, DuckDuckGo, Letterboxd und Wikipedia. Teilweise verhalten sich Apps so, als würden sie zum ersten Mal gestartet, inklusive Einführungsbildschirm und Einrichtungstour.

Auch umfangreiche Maßnahmen wie das Zurücksetzen der Einstellungen, Deaktivieren von Screen Time, Löschen von Profilen oder eine Neuinstallation ohne Backup konnten das Problem laut betroffenen Personen nicht beheben. Die Problematik tritt ausschließlich unter iPadOS 17.7.7 auf, ältere Versionen zeigten dieses Verhalten nicht.

Apple reagiert ohne offizielle Stellungnahme

Apple hat bislang keine öffentliche Erklärung zur Ursache des Fehlers abgegeben. Auch eine Stellungnahme zum Umfang des Problems steht aus. Stattdessen wurde die Signierung der Version kurzfristig eingestellt. Damit wird verhindert, dass weitere Geräte auf iPadOS 17.7.7 aktualisiert werden können, selbst wenn das Update lokal noch angezeigt wird.

Das Deaktivieren der Signierung ist ein typisches Vorgehen von Apple, wenn schwerwiegende Fehler in einem Release auftreten. Es deutet auf laufende interne Untersuchungen hin. Apple wird voraussichtlich eine korrigierte Version in Kürze veröffentlichen, sobald die Ursache behoben ist.

Bedeutung für betroffene Nutzer:innen

Geräte, die bereits auf iPadOS 17.7.7 aktualisiert wurden, können derzeit nicht zurückgestuft werden. Ein Downgrade ist aufgrund der gestoppten Signierung technisch nicht mehr möglich. Betroffene Nutzer:innen müssen daher auf ein neues Update warten, das die Probleme adressiert.

Die Situation zeigt, dass auch kleinere iPadOS-Releases unerwartete Fehler enthalten können, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Nutzer:innen sollten bei der Installation von Updates auf älteren Geräten künftig verstärkt auf erste Rückmeldungen aus der Community achten.

Via: Macrumors

Michael Reimann

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