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Apple stoppt angeblich Pläne für iPhone-Abonnementmodell

Apple hat offenbar seine Pläne verworfen, das iPhone als Teil eines monatlichen Abonnementmodells anzubieten. Der Schritt wäre ursprünglich darauf ausgerichtet gewesen, Nutzern eine flexiblere Möglichkeit zu geben, ihre Geräte zu finanzieren und dabei gleichzeitig Apples Einnahmen durch wiederkehrende Zahlungen zu steigern. Wie Bloomberg berichtet, hat sich das Vorhaben jedoch als zu komplex und risikoreich erwiesen.

Das geplante Hardware-Abonnementmodell

Die Idee des iPhone-Abonnements hätte Apples bestehende Finanzierungsoptionen, wie das iPhone-Upgrade-Programm oder die monatlichen Raten der Apple Card, erweitert. Während diese Modelle auf Krediten von Partnern wie Citizen One oder Goldman Sachs basieren, sollte das Abonnementmodell direkt über Apples eigenes System abgewickelt werden.

Geplant war, dass Kunden ihre monatlichen Zahlungen über ihr Apple-Konto verwalten und vorhandene Zahlungsmethoden nutzen können. Zudem sollte das Modell es ermöglichen, regelmäßig auf neue Geräte umzusteigen, ohne die monatliche Gebühr zu erhöhen.

Warum die Pläne scheiterten

Das Hardware-Abonnementmodell stieß jedoch auf mehrere Herausforderungen:

  1. Regulatorische Hürden: Apple hätte sich an dieselben Vorschriften wie Kreditkartenunternehmen halten müssen. Diese strengen Anforderungen hätten zusätzliche Prüfungen und regulatorische Risiken mit sich gebracht.
  2. Belastung der Netzbetreiberbeziehungen:
    Mobilfunkanbieter wie Verizon oder T-Mobile bieten bereits eigene Ratenzahlungspläne an, die sich für Verbraucher wie Abonnements anfühlen. Apples Modell hätte möglicherweise Konflikte mit diesen bestehenden Partnerschaften ausgelöst.
  3. Vergleichbare Probleme mit Apple Pay Later:
    Apples vorheriger Versuch, Finanzdienstleistungen direkt anzubieten, scheiterte bereits. Das „Apple Pay Later“-Programm wurde im Juni 2024 eingestellt, da es ähnliche regulatorische und operationale Herausforderungen mit sich brachte. Stattdessen führte Apple eine Integration von Affirm-Krediten in Apple Pay ein.

Rückzug aus Finanzdienstleistungen

Der Rückzug von den Abonnementplänen reflektiert Apples vorsichtigeren Umgang mit Finanzdienstleistungen. Zusätzlich zu Apple Pay Later gerät auch die Apple Card ins Wanken. Berichten zufolge sucht Apple derzeit nach einem neuen Partner, da Goldman Sachs sich aus der Zusammenarbeit zurückziehen will.

Obwohl Apple das Abonnementmodell nicht weiterverfolgt, haben Nutzer weiterhin Zugang zu flexiblen Zahlungsoptionen wie der Apple Card oder den Finanzierungsangeboten von Mobilfunkanbietern. Apples Entscheidung zeigt, dass das Unternehmen zwar innovative Zahlungsmodelle in Betracht zieht, sich jedoch letztendlich an bewährte Wege hält, um Risiken zu minimieren.

Via Engadget

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

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