Apple nimmt das Pro Display XDR aus dem Programm und ersetzt es durch einen neuen Studio Display XDR mit 27 Zoll. Auch der separat verkaufte Standfuß wird eingestellt.
Das Pro Display XDR kam im Dezember 2019 zusammen mit dem neu gestalteten Mac Pro auf den Markt und markierte Apples Rückkehr in den Bereich hochwertiger externer Monitore. Zuvor hatte sich Apple 2016 mit der Einstellung des Thunderbolt Displays für drei Jahre aus diesem Segment zurückgezogen.
Der 32 Zoll große Bildschirm war vor allem für professionelle Anwender:innen mit hohen Anforderungen an HDR-Workflows ausgelegt. Mit seiner 6K-Auflösung positionierte Apple das Display klar im oberen Leistungssegment. Nun endet diese Produktlinie, nachdem Apple ein neues Studio Display XDR mit 27 Zoll vorgestellt hat.
Besonders viel Kritik zog das Pro Display XDR wegen seines Standfußes auf sich. Der sogenannte Pro-Stand wurde separat zum Monitor verkauft und kostete 899 Euro, während das Display selbst bei 5.499 Euro lag.
Apple verteidigte den Preis des Standfußes mit dem Verweis auf die präzise Technik und die vielfältigen Einstellmöglichkeiten. Der Pro-Stand bot Höhenverstellung, Neigungs- und Rotationsoptionen sowie die Nutzung im Quer- und Hochformat. Trotz dieser Funktionen blieb der hohe Aufpreis ein zentraler Kritikpunkt bei der Markteinführung und prägte die öffentliche Wahrnehmung des Pro Display XDR.
Anstelle des bisherigen Modells bietet Apple nun ein komplett neues Studio Display XDR mit 27 Zoll an. Der Monitor verfügt über eine 5K-Auflösung und setzt auf eine Hintergrundbeleuchtung mit Mini-LED-Technik. Für HDR-Inhalte erreicht das Display eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits.
Zusätzlich unterstützt das Studio Display XDR eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Bei den Anschlüssen setzt Apple auf Thunderbolt 5, einschließlich einer Ladeleistung von bis zu 140 Watt und mehreren schnellen Ports für Peripheriegeräte.
Im Vergleich zum Pro Display XDR fällt der neue Monitor kleiner aus und ist günstiger, richtet sich aber ebenfalls an anspruchsvolle Nutzer:innen. Während das Vorgängermodell mit 32 Zoll und 6K-Auflösung auf besonders anspruchsvolle HDR-Workflows ausgerichtet war, setzt das Studio Display XDR stärker auf moderne Paneltechnik, höhere Bildwiederholraten und mehr Anschlussvielfalt.
Vorbestellungen für das neue Studio Display XDR starten am 4. März. Die allgemeine Verfügbarkeit beginnt am 11. März. Die Preise liegen bei 3.499 Euro für die Version mit Standardglas und 3.799 Euro für das Modell mit Nanotexturglas.
Via: https://www.macrumors.com
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