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Apple Park: So nachhaltig ist Apples Hauptquartier wirklich

Apple Park ist nicht nur Apples Zentrale, sondern ein Schaufenster für die Umweltziele des Konzerns. Der Campus bündelt erneuerbare Energie, Wassersparen, Biodiversität und CO₂-arme Bauweise.

Ein Campus mit erneuerbarer Energie als Grundlage

Apple Park wurde 2017 im kalifornischen Cupertino eröffnet und erstreckt sich über rund 175 Hektar. Von Beginn an stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Planung. Der gesamte Campus wird vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben. Eine der größten firmeneigenen Solaranlagen weltweit liefert direkt vor Ort einen Großteil der benötigten Energie. Ergänzend setzt Apple Park auf Brennstoffzellen und Strom aus erneuerbaren Quellen aus dem Netz, damit der laufende Betrieb CO₂-neutral bleibt.

Der kreisförmige Hauptbau wurde so konzipiert, dass möglichst viel Tageslicht ins Innere gelangt. Das reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung über den Tag. Auch bei den Baumaterialien achtete Apple auf eine geringere Umweltbelastung und wählte Werkstoffe, die den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes verringern.

Grünflächen, Artenvielfalt und sparsamer Umgang mit Wasser

Besonders sichtbar wird der ökologische Ansatz in der Gestaltung der Außenanlagen. Auf dem Gelände stehen mehr als 9.000 Bäume, die überwiegend trockenheitsresistent sind und zum Teil aus Kalifornien stammen. Die Begrünung hat ein früher weitgehend versiegeltes Büroareal in einen Lebensraum für lokale Tierarten verwandelt. Gleichzeitig tragen die vielen Pflanzen dazu bei, den Wärmeinseleffekt in der Umgebung zu verringern.

Wasser spielt in der Planung von Apple Park eine zentrale Rolle. Der Campus nutzt aufbereitetes Wasser für Bewässerung und Kühlsysteme und entlastet damit die Trinkwasserversorgung deutlich. Ein natürliches Belüftungssystem ermöglicht es dem Gebäude, einen großen Teil des Jahres ohne klassische Heiz- oder Klimaanlagen auszukommen. Das senkt den Energieverbrauch und soll zugleich ein angenehmes Arbeitsklima für die Mitarbeiter:innen schaffen.

Teil von Apples Klimastrategie bis 2030

Apple Park steht im Kontext einer umfassenderen Umweltstrategie des Unternehmens. Apple will bis 2030 in allen Bereichen klimaneutral sein – von der eigenen Geschäftstätigkeit über die Lieferkette bis zum gesamten Lebenszyklus der Produkte. Parallel arbeitet der Konzern daran, den Anteil recycelter Materialien in seinen Geräten zu erhöhen, Kunststoffe aus Verpackungen zu entfernen und erneuerbare Energien bei Zulieferern stärker zu verankern.

Als weithin sichtbares Architekturprojekt verkörpert Apple Park eine der auffälligsten Investitionen Apples in mehr Nachhaltigkeit. Der Campus zeigt, wie sich ökologische Konzepte in großmaßstäbliche Unternehmensbauten integrieren lassen. Viele der dort eingesetzten Technologien und Praktiken will Apple nach eigenen Angaben auf weitere Standorte weltweit übertragen.

Via: https://www.theapplepost.com

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Michael Reimann

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