In der Android-Beta von Apple Musik sind neue Textbausteine aufgetaucht, die auf zusätzliche Abo-Stufen hindeuten. Besonders auffällig sind Hinweise auf Zugriffsbeschränkungen und ein Limit für Titelsprünge.
Der Entwickler Aaron Perris hat in der aktuellen Beta-Version der Apple-Musik-App für Android mehrere neue Textzeilen entdeckt und auf X geteilt. Diese deuten darauf hin, dass Apple an unterschiedlichen Abostufen für Apple Musik arbeitet.
Konkret fanden sich zwei neue Meldungen in der App. Eine informiert Nutzer:innen darüber, dass eine bestimmte Aktion einen „Premiumzugang“ erfordert. Die andere erscheint als Fehlermeldung, sobald ein festgelegtes Limit beim Überspringen von Titeln erreicht wurde: „Es können keine weiteren Titel übersprungen werden.“
Aus den Funden geht nicht hervor, ob Apple an einem komplett kostenlosen Angebot oder an mehreren, unterschiedlich teuren Abo-Modellen arbeitet. Perris weist zudem darauf hin, dass die neuen Textbausteine auch einen anderen Hintergrund haben könnten, etwa Funktionen im Zusammenhang mit Radiostationen.
Begrenzte Funktionen wie eine Beschränkung beim Titelspringen sind seit Jahren typisch für kostenlose Stufen anderer Musikstreaming-Dienste. Dazu zählen auch die wichtigsten Konkurrenten von Apple Musik wie Spotify.
Spotify hebt bis heute in seinen Werbetexten hervor, dass zahlende Abonnent:innen beliebig viele Titel überspringen können. Das unbegrenzte Überspringen von Songs gehört dort zu den Vorteilen eines kostenpflichtigen Abos.
Vor diesem Hintergrund wirkt der Fund in der Apple-Musik-Beta besonders bemerkenswert, auch wenn er noch keine klaren Rückschlüsse auf ein mögliches Preismodell zulässt.
Die neuen Hinweise erscheinen nur rund einen Monat, nachdem Oliver Schusser, Chef von Apple Musik, sich in einem Interview mit Bloomberg deutlich gegen Gratisangebote positioniert hatte. Gefragt nach einem Aspekt der Musikbranche, der ihm nicht gefalle, äußerte er sich kritisch zum Konzept „kostenlos“.
Wörtlich sagte er, „Gratis“ sei eine schlechte Idee gewesen. Apple Musik sei der einzige Dienst, der keine kostenlose Stufe anbiete, und darauf sei man bei Apple sehr stolz. Diese Aussage steht zunächst im Kontrast zu den nun entdeckten Textbausteinen.
Unabhängig davon legt die Integration der neuen Meldungen in die Android-Beta von Apple Musik nahe, dass Apple zumindest an entsprechenden Funktionen arbeitet. Wann und in welcher Form ein neues Stufenmodell erscheint, ist bislang offen.
Apple Musik setzt aktuell weiterhin ein aktives Abo voraus. Ihr könnt den Dienst für 10,99 Euro pro Monat abonnieren und erhaltet einen kostenlosen Probemonat.
Via: https://9to5mac.com
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Das Basismodell des iPhone 18 könnte teurer werden als sein Vorgänger. Einem Bericht zufolge soll Apple dafür unter anderem einen…
Die Beta von iOS 27.3 bringt die Bedienungshilfe „Einhandmodus“ auf das iPhone Duo. Damit rückt der Bildschirmbereich auf der gegenüberliegenden…
Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…
Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen…
Ein Flüssigkeitsschaden kann auch dann noch entstehen, wenn die Oberfläche längst trocken ist. Schaltet Euren Mac deshalb sofort aus und…
Apple hat mit dem Test von iOS 27.3 begonnen. Das Update ergänzt neue Funktionen für Safari, Siri und die Health-App…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen