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Apple kündigt neue Kinderschutzfunktionen an

Apple bringt wichtige Neuerungen für den Kinder- und Jugendschutz in seinen Betriebssystemen. Ein Whitepaper beschreibt neue Maßnahmen, die auf mehr Sicherheit und Datenschutz abzielen. Das Dokument umfasst unter anderem Änderungen bei Altersfreigaben, strengere Kontrolle im App Store und eine neue API für Entwickler. Ziel ist es, Kindern eine geschützte Nutzung ihrer Geräte zu ermöglichen und Eltern die Kontrolle zu erleichtern.

Kinderschutzfunktionen: Neue Altersfreigaben und API für Apps

Apple aktualisiert sein System für Altersfreigaben und fügt eine zusätzliche Einstufung hinzu. Künftig werden Apps anhand der neuen Kategorien 4+, 9+, 13+, 16+ und 18+ bewertet. Besonders für jüngere Nutzer gelten strenge Regeln. Apps für Kinder unter 13 Jahren müssen auf Nacktheit, Gewalt, Drogen und ähnliche Inhalte verzichten.

Mit der „Declared Range API“ können Entwickler die Altersspanne eines Nutzers abfragen, ohne persönliche Daten wie Geburtsdaten zu erheben. Apple gibt Eltern so die Möglichkeit, die Nutzung sicher zu gestalten, während Entwickler ihre Apps altersgerecht anpassen können. Diese Funktion entspricht Apples Versprechen, Datenschutz und Kinderschutz zu vereinen.

Verbesserungen im App Store

Der App Store bekommt neue Funktionen, um Eltern die Kontrolle zu erleichtern. Zukünftig werden Apps mit nutzergenerierten Inhalten oder Werbung eindeutig gekennzeichnet. Außerdem werden Anwendungen, die nicht für die Bildschirmzeit-Einstellungen eines Kindes geeignet sind, automatisch ausgeblendet. Solche Inhalte erscheinen weder in der „Heute“-Ansicht noch auf anderen Empfehlungen.

Dies verhindert, dass Kinder mit unangemessenen Inhalten in Berührung kommen oder versuchen, unzugängliche Apps herunterzuladen. Diese Änderungen schaffen Klarheit und sollen noch in diesem Jahr eingeführt werden. Erste Funktionen sind bereits in der Beta von iOS 18.4 verfügbar.

Vereinfachte Einrichtung von Kinderkonten

Apple optimiert die Einrichtung von Kinderkonten in iOS. Eltern können während der Ersteinrichtung eines Geräts eine Altersgruppe auswählen: Kinder bis 12 Jahre, Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren oder Erwachsene ab 18 Jahren. Diese Wahl legt automatisch vorkonfigurierte Sicherheitseinstellungen fest. Für bestehende Kinderkonten wird die Aktivierung eines Altersprofils ebenfalls möglich. Dadurch können Eltern auch nachträglich sicherstellen, dass die Einstellungen den Bedürfnissen der Kinder entsprechen.

Das Thema rund um Kinderschutzfunktionen ist mittlerweile sehr aufgeladen, wir erinnern uns um die langen Diskussionen rund um CSAM.

Via Helping Protect Kids Online

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

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