Mit „Apple Reference Image“ führt Apple eine neue Funktion ein, mit der Ihr nachträgliche Bearbeitungen von Fotos auf dem iPhone 18 Pro nachvollziehen könnt. Die Option soll als eine Art digitales Negativ dienen und wurde auf dem Event „Surprise and Shine“ vorgestellt.
Apple Reference Image ist eine optionale Funktion, die auf dem iPhone 18 Pro auf einen neuen Sensor in der variablen Blenden-Hauptkamera setzt. Dieser Sensor kann laut Apple jedes einzelne Pixel, das er erfasst, signieren. Im sogenannten Reference Mode zeichnet die Kamera beim Auslösen signierte Sensordaten auf und sendet sie an Private Cloud Compute. Dort werden die Rohdaten zu einem unveränderlichen Referenzbild entwickelt, das Apple mit einem digitalen Negativ vergleicht.
In der Fotos-App wird dieses Referenzbild neben dem eigentlichen Foto angezeigt. So könnt Ihr sehen, was der Sensor im Moment der Aufnahme tatsächlich erfasst hat und welche Änderungen später durch Bearbeitung hinzugekommen sind. Die Referenzaufnahme selbst lässt sich nicht verändern.
Apple ermöglicht auch Drittanbieter-Apps den Zugriff auf Reference Image. Über neue APIs in iOS, iPadOS und macOS 27 können entsprechende Apps Referenzbilder einblenden und eigene Vergleichsansichten umsetzen. Damit lässt sich technisch belegen, welche Bildinhalte auf der Kameraebene aufgezeichnet wurden und welche Bearbeitungen später erfolgt sind.
Die Funktion hat jedoch klare Grenzen: Reference Image kann nur bestätigen, was der Kamerasensor gesehen hat. Es lässt sich dadurch nicht feststellen, ob eine Szene inszeniert oder bewusst irreführend aufgebaut wurde. Die Verifizierung bezieht sich ausschließlich auf die Integrität der vom Sensor erfassten Bilddaten und deren nachträgliche Bearbeitung.
Zusätzlich zu Reference Image hat Apple Unterstützung für SynthID angekündigt. SynthID soll dabei helfen, Bilder zu kennzeichnen, die mit KI erzeugt oder bearbeitet wurden. Die entsprechenden Marker ergänzen vorhandene Metadaten in Bildern und sollen bei den meisten bearbeiteten Bildern enthalten sein – abhängig davon, welche Änderungen vorgenommen wurden. Die SynthID-Unterstützung soll im Rahmen eines Software-Updates später im Jahr bereitgestellt werden, zum Start mit regionalen Einschränkungen.
Auch für Reference Image gelten regionale Vorgaben. In China wird die Funktion aufgrund regulatorischer Anforderungen nicht verfügbar sein. In der Europäischen Union können iPhone 18 Pro-Modelle keine Referenzbilder aufnehmen, die Funktion zur Erfassung steht dort also nicht zur Verfügung. Nutzer:innen in der EU werden Referenzbilder jedoch weiterhin auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 entwickeln und anzeigen können.
Vorbestellungen für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max beginnen am Samstag, den 12. September. Der offizielle Verkaufsstart folgt am Freitag, den 18. September.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: iClarified.com
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