Apple hatte im September mit iPhone 18 Pro, iPhone Duo, AirPods 5, Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und Beats 360 bereits einen vollen Kalender. Dennoch deuten Berichte darauf hin, dass noch weitere Geräte für dieses Jahr geplant sind – darunter ein neues iPad mini, Apple TV, HomePod mini, iMac und mehr.
Es spricht einiges dafür, dass Apple im Oktober erneut zu einer Präsentation einlädt, um zumindest einen Teil der gemunkelten Neuvorstellungen vorzustellen. Andere Produkte könnte Apple wie gewohnt stiller per Pressemitteilung ankündigen. In der Vergangenheit nutzte der Konzern den Oktober regelmäßig für neue Macs, iPads oder Zubehör und veröffentlichte ergänzend Software-Updates.
Apple stellt zwar gelegentlich auch im November oder Dezember neue Geräte vor, das ist jedoch deutlich seltener. Im Vergleich dazu zeigt ein Blick auf die letzten fünf Jahre, dass Oktober-Ankündigungen fester Bestandteil des Produktzyklus geworden sind. Entsprechend wächst die Erwartung, dass auch 2026 wieder ein herbstliches Event stattfindet.
Mehrere Geräte sollen laut Gerüchten noch vor Jahresende erscheinen. Besonders im Fokus steht ein neues iPad mini, das mit einem A19-Pro- oder A20-Pro-Chip ausgestattet sein soll. Geplant sind außerdem ein OLED-Bildschirm, ein neues Lautsprechersystem ohne sichtbare Öffnungen sowie ein wasserfestes Gehäuse. Damit würde Apple das kompakte Tablet technisch deutlich näher an die größeren Modelle heranrücken.
Beim Desktop-Segment soll ein 24-Zoll-iMac mit M6-Chip und neuen Farbvarianten folgen. Auch ein 14-Zoll-MacBook Pro als neues Einstiegsmodell mit M6-Prozessor ist im Gespräch. Zusätzlich wird ein größeres Redesign der 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Reihe erwartet. Diese Modelle sollen Ende 2026 erscheinen und mit M5-Pro- und M5-Max-Chips, OLED-Displays, Touchscreen, dynamischer Insel und schlankerem Gehäuse kommen.
Im Wohnzimmerbereich könnte eine neue Generation von Apple TV anstehen. Sie soll mindestens fünf größere Neuerungen mitbringen, darunter einen A17-Pro-Chip oder neuer, auf 8 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet für Apple Intelligence, Siri-KI-Unterstützung sowie einen von Apple entwickelten N1-Chip mit WLAN 7. Auch eine überarbeitete Siri-Fernbedienung ist Teil der Planung. Optisch soll die Box jedoch weitgehend dem aktuellen Modell entsprechen, größere Designänderungen sind nicht vorgesehen.
Für den HomePod mini ist ebenfalls ein Update in Arbeit. Vorgesehen sind ein aktuellerer Chip mit Siri-KI-Unterstützung, verbesserte Klangqualität, der N1-Chip mit WLAN 7, ein Ultra-Breitband-Chip der zweiten Generation und möglicherweise neue Farben wie Rot. Auch hier soll das Gehäuse dem bisherigen Design sehr ähnlich bleiben, sodass Ihr keine grundlegende optische Neuausrichtung erwarten solltet.
Als komplett neue Produktkategorie wird ein Heim-Hub von Apple erwartet. Das Gerät soll als zentrale intelligente Steuerzentrale mit Siri-KI fungieren und ein quadratisches Display zwischen 6 und 7 Zoll bieten. Ein A18-Chip oder neuer soll genug Leistung für Apple Intelligence, FaceTime und weitere Funktionen liefern.
Begleitet wird der Heim-Hub von einem neuen Betriebssystem mit Zifferblättern, Widgets und zusätzlichen Anzeigeoptionen. Geplant sind zwei Varianten: ein Modell für den Tisch mit Lautsprecherbasis und eine an der Wand montierbare Version. Damit würde Apple das eigene Smart-Home-Angebot um eine bislang fehlende Geräteklasse erweitern, ohne am bekannten Ökosystem etwas zu verändern.
Via: https://www.macrumors.com
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