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Apple erschwert Homeoffice mittels Badge-Überwachung

Apple überwacht die Anwesenheit seiner Mitarbeiter:innen im Büro immer strenger. Laut Zoë Schiffer von Platformer setzt das Unternehmen auf Badge-Aufzeichnungen, um sicherzustellen, dass die Angestellten mindestens drei Tage pro Woche im Büro erscheinen.

Die Präsenzpflicht bei Apple

In einem Twitter-Beitrag erklärte Schiffer, dass Apple seinen Mitarbeiter:innen „stufenweise Warnungen“ erteilt, wenn sie die Anwesenheitsregeln nicht einhalten. In einigen Abteilungen des Unternehmens werde sogar damit gedroht, dass eine Nichteinhaltung der Regeln zur Kündigung führen könne. Schiffer betonte jedoch, dass dies nicht für das gesamte Unternehmen gelte.

Mark Gurman von Bloomberg berichtete kürzlich über einige Veränderungen bei Apple, die darauf abzielen, die Kosten zu senken. In diesem Zusammenhang wies Gurman auch darauf hin, dass Apple die Präsenzpflicht im Büro strenger durchsetzt.

Wie die meisten Unternehmen stellte auch Apple während der COVID-19-Pandemie auf Homeoffice um. Die Vorgehensweise des Unternehmens änderte sich im Laufe der Zeit in Reaktion auf die Pandemiedaten. Vor etwa einem Jahr begann Apple jedoch mit einem „hybriden“ Übergang zurück zur Büroarbeit. Zunächst verlangte das Unternehmen einen Bürotag pro Woche und erhöhte die Anzahl schrittweise auf zwei Tage. Seit September letzten Jahres müssen Mitarbeiter:innen mindestens drei Tage pro Woche

im Büro sein.

Im Januar passte Apple seine COVID-19-Testrichtlinien an und schaffte die Anforderung ab, dass Mitarbeiter:innen vor der Arbeit im Büro auf COVID-19 getestet werden müssen.

Es wird angenommen, dass einzelne Apple-Teams nach wie vor eine gewisse Autonomie bei der Durchsetzung der Präsenzpflicht haben. Manche Teams könnten die Anwesenheit von fünf Tagen pro Woche fordern, während andere theoretisch bei drei Tagen pro Woche bleiben können. Es wird jedoch deutlich, dass die einzelnen Teams möglicherweise langsam diese Flexibilität verlieren, während Apple nach Möglichkeiten sucht, die Kosten zu senken (sprich: Kündigungen).

Quelle: 9To5Mac

Michael Reimann

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