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Apple drohen höhere DRAM-Preise ab 2026 – Langzeitverträge laufen aus

Apple muss sich trotz Billionen-Bewertung auf deutlich steigende Kosten für Speicherchips einstellen. Auslaufende Langzeitverträge mit Samsung und SK hynix könnten ab Januar 2026 hohe Aufschläge bringen.

Offen ist, ob Apple diese Mehrkosten an Euch als Kund:innen weitergibt – oder sie dank eigener Chips teilweise abfedern kann.

Langzeitabkommen für DRAM laufen aus

Laut einem neuen Gerücht stehen Apples sogenannte Langzeitabkommen (Long-Term Agreements, LTA) mit den Speicherherstellern kurz vor dem Ende. Die beiden koreanischen Konzerne Samsung und SK hynix sollen darauf brennen, ihren margenstarken Großkund:innen ab Januar 2026 deutlich höhere Preise für DRAM-Speicher zu berechnen.

Der weltweite Mangel an Speicherchips verschont auch Apple nicht. Ein hoher Börsenwert schützt das Unternehmen nicht davor, künftig wesentlich mehr Geld für DRAM einzusetzen, um iPhones, Macs und weitere Geräte produzieren zu können. In der Folge stellt sich die Frage, ob Apple die eigenen Margen drückt oder die Preisschraube bei den Endgeräten anzieht.

Engpass bei DRAM: Samsung priorisiert DDR5

Die Situation am Speichermarkt gilt dem Bericht zufolge als besonders angespannt. Samsung soll bereits eine DRAM-Bestellanfrage der eigenen Mobilfunksparte Mobile Experience abgelehnt haben, um die Profitabilität zu maximieren. Außerdem heißt es, Samsung wolle sich stärker auf die Produktion von DDR5-Speicher statt Hochbandbreitenspeicher (HBM) konzentrieren, da sich damit höhere Margen erzielen lassen.

Der Branchenbeobachter @jukan05 ruft auf X dazu auf, möglichst bald Elektronikprodukte zu kaufen, um späteren Preisaufschlägen zu entgehen. Steigende DRAM-Preise könnten sich auf eine ganze Reihe kommender Apple-Produkte auswirken: genannt werden unter anderem ein günstigeres MacBook, das M5 MacBook Air, die iPhone‑18‑Reihe, ein faltbares iPhone sowie ein überarbeitetes MacBook Pro mit OLED-Display (M6) und weitere Geräte.

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In einem Beitrag auf X kritisiert @jukan05 außerdem, der Markt überschätze Apples Fähigkeiten im Lieferketten-Management. Seiner Einschätzung nach dürfte auch Apple die Folgen des Preisschubs bei Speicherbausteinen deutlich zu spüren bekommen, da die bisherigen Langzeitabkommen demnächst auslaufen.

Eigene Chips als Puffer gegen höhere Kosten

Apple verfügt in dieser Lage über zwei zentrale Vorteile: umfangreiche Barreserven und eine wachsende Zahl selbst entwickelter Chips. Beides könnte helfen, einen Teil der höheren DRAM-Kosten intern aufzufangen.

Beispielsweise soll das 5G-Modem C1 im iPhone 16e Apple rund 10 US‑Dollar (ca. 9,20 Euro) pro Gerät einsparen. Auf den ersten Blick ist das kein großer Betrag, doch bei jährlichen Stückzahlen in Millionenhöhe summiert sich dieser Effekt erheblich. Noch im Laufe dieses Jahres soll Apple den Nachfolger C2 vorstellen, der bereits seit Monaten in Entwicklung sein soll und in den Spitzenmodellen des kommenden Jahres eingesetzt werden dürfte.

Parallel setzt Apple konsequent auf eigene A‑Serie‑Systemchips, die ausschließlich in den eigenen Produkten verbaut werden. Andere Chipanbieter wie Qualcomm und MediaTek sollen wegen steigender Kosten die nächste Speicher-Generation LPDDR6 zunächst nur ihren Spitzenmodellen Snapdragon 8 Elite Gen 6 und Dimensity 9600 vorbehalten. Im Vergleich dazu befindet sich Apple laut Bericht in einer etwas günstigeren Ausgangslage.

Trotzdem könnte der Preisdruck letztlich bei Euch ankommen: Wer 2026 ein neues iPhone plant, muss sich laut @jukan05 vermutlich auf höhere Preise einstellen. Er rechnet damit, dass Apple im ersten Halbjahr 2026 die Preise für mehrere Produkte, einschließlich des iPhones, anheben wird.

Via: https://wccftech.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Michael Reimann

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