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Apple Creator Studio in iOS 26.2 Beta: Viele Fragen offen

Mit iOS 26.2 Beta 1 ist eine Referenz auf „Apple Creator Studio“ entdeckt worden. Was sich tatsächlich hinter diesem Namen verbirgt, bleibt bislang allerdings unklar.

Unklare Hinweise im Code

In der neuen Beta-Version von iOS 26.2, die Apple kürzlich veröffentlicht hat, hat Code-Experte Aaron (@aaronp613 auf X) einen Verweis auf „Apple Creator Studio“ gefunden. Wo genau dieser Eintrag im Code zu finden war oder in welchem Zusammenhang er dort auftaucht, wurde allerdings nicht veröffentlicht. Damit lässt sich noch nicht abschätzen, welches Produkt Apple mit diesem Namen auf den Markt bringen könnte oder möchte.

Insider und Entwickler:innen sind gewohnt, dass Apple versteckte Funktionen oder Hinweise in Betas zurückhält. Dennoch tauchen immer wieder einzelne Hinweise auf. Die Entdeckung des Begriffs „Apple Creator Studio“ hat viele Spekulationen ausgelöst, denn Details liefert der Code nicht.

Zahlreiche Spekulationen über Zweck und Inhalt

Unter Nutzer:innen kursieren bereits mehrere plausible Theorien rund um Apple Creator Studio. Eine häufig genannte ist ein Abo-Modell, das alle Pro-Apps von Apple unter einem Dach zusammenführt. Apple bietet bereits Logic Pro und Final Cut Pro auf dem iPad an, jeweils als Einzelabonnement für 4,99 US-Dollar (rund 4,70 Euro) im Monat oder 49 US-Dollar (rund 46 Euro) pro Jahr.

Der Name Creator Studio könnte auch ein Hinweis auf die im Jahr 2024 von Apple übernommene Pixelmator-App sein. Wahrscheinlicher ist das nach aktuellem Stand aber nicht, da jüngst weitere Hinweise auf eine iPad-Version von Pixelmator Pro gesichtet wurden. Zudem wurden in App Store-IDs auch Referenzen auf iPad-Versionen von Apples Motion, Compressor und MainStage entdeckt – das würde zu einer gebündelten Lösung passen.

Ein möglicher Wettbewerbsvorteil könnte entstehen, wenn Apple mehrere Profi-Apps in ein einziges kreatives Bundle integriert und ein entsprechendes Abomodell bereitstellt. Vergleichbare Konkurrenz-Produkte wie Adobes Creative Cloud bieten bekannte Programme wie Photoshop, Illustrator, Premiere Pro, Acrobat Pro, InDesign und viele weitere im Abo ab 69,99 US-Dollar (etwa 65 Euro) pro Monat an. Ob Apple allerdings ein ähnlich großes Portfolio oder einen vergleichbaren Preis ansetzt, ist offen.

Hinzu kommt, dass der Bereich der Servicedienste für Apple in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Ein gebündeltes Pro-App-Abo könnte für das Unternehmen eine interessante Option darstellen – vor allem, wenn der Fokus auf plattformübergreifende Nutzung gelegt wird. Dennoch steht Apple im direkten Wettbewerb mit anderen Lösungen wie der Affinity Suite, die ohne Abo oder zu deutlich geringeren Preisen erhältlich sind.

Wie geht es mit Apple Creator Studio weiter?

Was tatsächlich hinter Apple Creator Studio steckt, bleibt derzeit unklar. Es könnte sich um einen Service handeln, der noch vor der Veröffentlichung von iOS 26.2 angekündigt wird – voraussichtlich im Dezember. Aber es ist nicht auszuschließen, dass der Begriff einfach nur ein Platzhalter ist und das Produkt kurzfristig gar nicht erscheint. Apple hat sich bislang nicht offiziell zum Fund geäußert. Ihr dürft also gespannt bleiben, ob und wie der Konzern das Creator Studio tatsächlich veröffentlichen wird. Bis dahin bleibt nur das Beobachten der nächsten Ankündigungen und Releases rund um iOS 26.2.

Via: https://appleinsider.com

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Michael Reimann

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