Apple setzt beim A20 Pro erstmals auf eine duale 16-Core Neural Engine und beschleunigt damit On-Device-AI auf dem iPhone deutlich. Eine Demonstration zeigt: Ein 27-Milliarden-Parameter-Modell läuft auf dem iPhone 18 Pro doppelt so schnell wie auf dem iPhone 17 Pro.
Mit dem A20 Pro führt Apple eine Neural Engine mit zwei 16‑Kern-Einheiten ein, die speziell für KI-Workloads ausgelegt ist. Diese Architektur soll On-Device-AI auf dem Smartphone ermöglichen, ohne auf Cloud-Rechenzentren angewiesen zu sein. Laut einem Testlauf auf einem iPhone 18 Pro kann der Chip ein 27B-Parameter-Modell mit deutlich höherer Token-Generierungsgeschwindigkeit verarbeiten als sein Vorgänger.
Sowohl iPhone 18 Pro als auch iPhone 18 Pro Max sind mit 12 GB 96‑Bit LPDDR5X-RAM ausgestattet, der schneller arbeitet als der Speicher in iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Zusammen mit der neuen Neural Engine hebt diese Speicheraufrüstung die KI-Leistung vor Ort auf ein neues Niveau.
Entwickler Adrien Grondin demonstriert die Leistungssteigerung, indem er das Modell Bonsai 27B auf einem iPhone 18 Pro ausführt. In seinem Video ist zu sehen, wie schnell das Gerät Tokens generiert und damit das iPhone 17 Pro klar hinter sich lässt.
Der Schritt hin zu einem 27B-Modell direkt auf dem iPhone ist zwar ein Fortschritt, doch bringt er auch Einschränkungen mit sich. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) geht Grondin auf die Frage ein, warum weiterhin Bonsai eingesetzt wird, obwohl mit Bonsai 2 bereits ein Nachfolger existiert.
Die Antwort: Bonsai 2 mit 2‑Bit-Quantisierung ist zu groß, um lokal auf einem iPhone 18 Pro zu laufen. Die begrenzten Speicherressourcen führen dazu, dass dieses Modell nicht sinnvoll auf dem Gerät betrieben werden kann, was letztlich zu Leistungseinbußen führt. Damit zeigt sich, dass selbst mit schnellerem RAM und leistungsfähiger Neural Engine die Modellgröße ein zentrales Nadelöhr bleibt.
Bonsai selbst ist ein 1‑Bit-quantisiertes KI-Modell und kann damit bereits auf Geräten mit 4 GB RAM laufen. Auf Smartphones mit 8 GB oder 12 GB Arbeitsspeicher entfaltet das Modell sein Potenzial besonders deutlich. Auf dem iPhone 18 Pro kommen mehrere Faktoren zusammen: der A20 Pro, der schnellere Speicher, eine einheitliche Speicherbandbreite von 115,2 GB/s sowie die duale 16‑Kern-Neural Engine.
Deren Spitzenleistung liegt bei speziell auf die NPU zugeschnittenen Workloads sogar über der des 7‑Kern-GPUs des SoC. In dieser Konfiguration zeigt Bonsai 27B laut Grondin keine Anzeichen von Verlangsamung, sondern profitiert klar von der zugeschnittenen Hardware.
Langfristig bleibt die Hoffnung, dass Apple bei zukünftigen iPhone-Generationen auf noch größere Speicherausstattungen setzt. Erst dann könnten noch dichtere und komplexere KI-Modelle direkt auf dem Gerät unterstützt werden, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: wccftech.com
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