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Apfeltalk der Tag vom Donnerstag, 22. Oktober 2026

Apple rückt das iPhone Duo kurz vor dem Verkaufsstart mit Produktionsplänen, Softwarefunktionen und ersten Praxiseindrücken in den Mittelpunkt, flankiert von neuen regulatorischen Vorgaben und KI-Integrationen im Apple-Ökosystem. Die wichtigsten Entwicklungen des Tages im Überblick.

iPhone Duo: Deutlich höhere Produktionsziele und Vorbereitungen zum Verkaufsstart

Apple reagiert offenbar auf starke Vorbestellungen und soll die Bestellungen für sein erstes faltbares iPhone deutlich angehoben haben: Das Produktionsziel für das iPhone Duo steigt demnach von 9,7 auf 14 Millionen Geräte. Dies deutet auf eine deutlich höhere Anfangsnachfrage hin, als Apple ursprünglich einkalkuliert hatte.

Parallel bereitet Apple den Verkaufsstart am Freitag mit auffälligen Installationen vor dem Flagship-Store in New York vor. Vor dem Apple Store an der Fifth Avenue entstehen derzeit großformatige Aufbauten zum iPhone Duo, die den Launch des neuen Geräts visuell in Szene setzen sollen.

Software-Roadmap: Apple Pencil, Reachability und iOS-27.2-Hinweise

Mit iOS 27.2 erhält das iPhone Duo früher als erwartet Unterstützung für den Apple Pencil. Laut Apple funktioniert der Stift auf beiden Displays des faltbaren iPhones, wie der Bericht „iPhone Duo erhält Apple-Pencil-Unterstützung mit iOS 27.2“ beschreibt.

Zudem kündigt Apple an, die bekannte Bedienungshilfe Reachability nachzureichen. Ein späteres Softwareupdate soll die Funktion auch auf dem iPhone Duo verfügbar machen, um schwer erreichbare Displaybereiche leichter zugänglich zu machen.

In der Nachrichten-App deutet iOS 27.2 außerdem auf eine neue Option für stummgeschaltete Unterhaltungen hin. Künftig könnten diese Chats von der Zählung ungelesener Nachrichten auf dem App-Symbol ausgenommen werden, auch wenn die Funktion in der kommenden Version noch nicht aktiv sein soll, wie „iOS 27.2 deutet auf neue Option für stumme Nachrichten hin“ berichtet.

Erste Tests: Scharnierhaltbarkeit, Wärmeentwicklung und Kritik an fehlender Face ID

Die Haltbarkeit des Faltmechanismus steht im Fokus eines Belastungstests, bei dem ein iPhone Duo mehr als 32.000 Faltvorgänge absolvierte. Der Bericht „32.000 Faltvorgänge: So hielt das Scharnier des iPhone Duo durch“ fasst zusammen, wie sich das Scharnier unter Dauerbelastung verhielt und welche Abnutzungserscheinungen beobachtet wurden.

Uneinheitlich fallen die Einschätzungen zur Temperaturentwicklung aus. Einige Tests beschreiben das iPhone Duo als lediglich warm, andere berichten bei längerer Last von deutlich höheren Temperaturen und spürbaren Leistungseinbußen.

Kritik gibt es zudem an der biometrischen Authentifizierung: Mehrere Tester:innen vermissen Face ID und sehen Touch ID als möglichen Schwachpunkt. Vor allem die Verzögerung beim Entsperren sorgt für Unmut, auch wenn sich manche Nutzer:innen nach kurzer Zeit daran gewöhnen, wie „Tester:innen vermissen Face ID beim iPhone Duo“

zusammenfasst.

Ein praktisches Detail betrifft die Nutzung mit Zubehör: Auf manchen aufrechten MagSafe-Ladeständern steht das iPhone Duo im aufgeklappten Zustand nicht stabil, was auf die ungleich verteilte Gewichtsverteilung des Geräts zurückgeführt wird.

Ökosystem: Entwickler-Unterstützung, Tesla-App und Ausblick auf iPhone Duo 2

Apple hebt hervor, dass zahlreiche Entwickler:innen ihre Apps bereits an das große Innendisplay und die verschiedenen Aufstellpositionen des iPhone Duo angepasst haben. Der Artikel „Apple: Entwickler:innen unterstützen das iPhone Duo mit neuen App-Erlebnissen“ beschreibt neue Nutzungsszenarien, die speziell auf das Faltformat zugeschnitten sind.

Auch Drittanbieter-Apps ziehen nach: Tesla hat seine Anwendung für iPad und iPhone Duo überarbeitet. Die neue Oberfläche nutzt die größeren Displays, um Fahrzeug- und Energieoptionen übersichtlicher darzustellen, wie „Tesla-App unterstützt jetzt iPad und iPhone Duo“ berichtet.

Parallel arbeitet Apple bereits an der nächsten Generation: Prototypen des iPhone Duo 2 sollen mit Face ID unter dem äußeren Display getestet werden. Der Sensor würde damit unsichtbar integriert und könnte eine der zentralen Kritikpunkte der ersten Generation adressieren.

Regulierung und Dienste: App-Store-Öffnung in Australien, HomeView und Gemini in CarPlay

Australien fordert von Apple, den App Store bis März 2027 nach dem Vorbild der EU-Regeln zu öffnen. Die geplanten Vorgaben sehen tiefgreifende Änderungen für die App-Verteilung auf iOS vor und werden von Warnungen vor Risiken gecrackter iPhone-Apps außerhalb offizieller Vertriebswege begleitet, wie „Australien fordert Öffnung des App Store bis März 2027“ darlegt.

Im Smart-Home-Bereich betont Apple die Rolle von Sprachsteuerung und KI im neuen HomeView. In einem Interview erläutern Führungskräfte, wie Siri AI Haushaltsaufgaben übernehmen und Informationen auf einzelne Nutzer:innen zuschneiden soll, wie „Apple hebt einfache Bedienung und Siri AI für HomeView hervor“ beschreibt.

Zudem hält Googles KI-Assistent Gemini Einzug in CarPlay: In Google Maps kann Gemini während der Navigation Fragen beantworten, Navigationsaufträge ausführen und Verkehrsstörungen melden. Der Artikel „Gemini hält beim Navigieren Einzug in Google Maps für CarPlay“ zeigt, wie sich damit die Interaktion im Auto verändert und welche neuen Funktionen für CarPlay-Nutzer:innen entstehen.

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Michael Reimann

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