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Anker ruft erneut Powerbanks wegen Brandgefahr zurück

Zuverlässige Stromversorgung unterwegs ist für viele Nutzer:innen von elektronischen Geräten unverzichtbar. Powerbanks gehören dabei zu den beliebtesten Zubehörteilen. Doch sie sind nicht frei von Risiken, wie aktuelle Rückrufe belegen. Anker, ein weltweit tätiger Hersteller, ruft erneut mehrere Powerbank-Modelle wegen Sicherheitsmängeln zurück. Dieser Beitrag informiert, welche Modelle betroffen sind und was Du als Nutzer:in beachten solltest.

Modelle im Rückruf: Diese Powerbanks sind betroffen

Laut offiziellen Angaben von Anker betrifft der neue Rückruf mehrere Modelle. Dazu zählen Anker Power Bank (10K, 22,5W) Modell A1257, Anker Power Bank (20.000mAh, 22,5W, integriertes USB-C-Kabel) Modell A1647, Anker MagGo Power Bank (10.000mAh, 7,5W) Modell A1652, Anker Zolo Power Bank (20K, 30W, integriertes USB-C- und Lightning-Kabel) Modell A1681 sowie Anker Zolo Power Bank (20K, 30W, integriertes USB-C-Kabel) Modell A1689.

Der Rückruf erfolgt, weil in den Powerbanks Lithium-Ionen-Zellen eines bestimmten Zulieferers verbaut wurden. Diese Zellen weisen ein erhöhtes Überhitzungsrisiko auf und können im Extremfall zu Rauchentwicklung, Schmelzen oder Brand führen. Anker betont, dass die Gefahr im Alltagsbetrieb zwar gering sei, aber aus Gründen der Vorsicht alle Nutzenden aufgerufen werden, die betroffenen Geräte nicht weiter zu verwenden.

Qualitätschecks und Ursache der Rückrufaktion

Die Rückrufmaßnahme steht in Zusammenhang mit erweiterten Qualitätssicherungsmaßnahmen bei Anker. Das Unternehmen hatte zu Beginn des Jahres strengere Prüfprotokolle eingeführt, um Fehler in der Produktion frühzeitig zu erkennen. Im Zuge dieser Prüfungen fiel auf, dass alle zurückgerufenen Modelle Zellen vom gleichen Zulieferer nutzen. Die identifizierten Qualitätsmängel der Zellen erhöhen das Risiko für Überhitzung und Brand deutlich. Für die betroffenen Powerbanks sieht Anker daher einen weltweiten Rückruf als notwendig an.

So können Betroffene ihre Geräte prüfen und handeln

Die Powerbanks wurden laut Anker weltweit verkauft. Für Nutzer:innen, die eine der genannten Powerbanks besitzen, empfiehlt Anker, den Betrieb umgehend einzustellen. Um herauszufinden, ob Dein Gerät betroffen ist, kannst Du die offizielle Rückrufseite besuchen. Dort wird die Seriennummer abgefragt. Eine Kaufbestätigung ist für die Teilnahme am Rückrufprogramm erforderlich. Wer den Nachweis erbringt, kann wahlweise ein Ersatzprodukt oder eine Gutschrift für den Anker-Shop erhalten.

Via: https://www.engadget.com

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Michael Reimann

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