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AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Was hat sich verbessert?

Apple bringt mit den AirPods Pro 3 neue Funktionen und Verbesserungen. Doch lohnt sich der Umstieg von den AirPods Pro 2 wirklich? Hier erfahrt ihr alle Details im direkten Vergleich.

ANC und Klang: Mehr Ruhe, neuer Sound

Active Noise Cancelling (ANC) zählt für viele von euch zu den wichtigsten Funktionen bei In-Ear-Kopfhörern. Apple will bei der AirPods Pro 3 Generation deshalb deutlich nachgelegt haben. Das Unternehmen erklärt, dass die AirPods Pro 3 durch ultra-leise Mikrofone und verbesserte Audiotechnik eine doppelt so starke Geräuschunterdrückung wie die AirPods Pro 2 bieten. Das entspricht dem Vierfachen der originalen AirPods Pro. Zusätzlich gibt es neue Schaumstoff-Eartips, die die passive Geräuschisolierung steigern sollen. Genaue Dezibel-Werte nennt Apple zwar nicht, doch laut Angaben des Herstellers wurde das Noise Cancelling klar verbessert.

Auch beim Klang hat Apple gearbeitet. Die AirPods Pro 3 verfügen jetzt über eine sogenannte „Multiport Acoustic Architecture“, die den Luftstrom und den Soundfluss zum Ohr besser steuert. Ergänzend dazu gibt es einen neuen Adaptiven EQ, der insbesondere den Bassbereich optimieren und die Klangbühne erweitern soll. All diese Veränderungen klingen auf dem Papier vielversprechend. Ob die AirPods Pro 3 tatsächlich die bisher besten Apple In-Ear-Kopfhörer sind, werden jedoch Praxistests zeigen müssen.

Akku, Fitness und Komfort: Mehr Ausdauer und smarte Extras

Ein weiteres Argument, das viele von euch interessiert, ist die Akkulaufzeit. Die AirPods Pro 3 bieten laut Apple bis zu 8 Stunden Wiedergabe mit ANC, während die AirPods Pro 2 durchschnittlich auf 6 Stunden kommen. Wer ANC abschaltet und auf Transparenzmodus umschaltet, erreicht sogar bis zu 10 Stunden Nutzungsdauer pro Ladung. Im Vergleich bedeutet das eine Steigerung von etwa 33 Prozent, was sich im Alltag klar bemerkbar machen dürfte.

Neue Fitness-Funktionen heben die AirPods Pro 3 weiter ab. Dank verbauten IR-Sensoren, kombiniert mit Beschleunigungsmesser, Gyroskop und GPS, können nun Fitnessdaten wie Herzfrequenz, verbrauchte Kalorien und Trainingstracking direkt gemessen werden. Diese Daten landen zeitgleich im Apple Fitness+ System und bieten euch Echtzeit-Feedback. Ein weiteres neues Feature ist die Live-Übersetzung. Damit können gesprochene Sätze während eines Gesprächs direkt in den AirPods übersetzt werden. Unterstützt werden aktuell Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch, weitere Sprachen wie Italienisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch sollen folgen. Das ANC reduziert dafür systemisch die Stimme des Gesprächspartners, damit ihr die Übersetzung besser versteht.

Auch beim Thema Komfort gibt es einige Neuerungen. Laut Apple wurden für die AirPods Pro 3 mehr als 10.000 Ohr-Scans ausgewertet. Das Resultat: eine verbesserte Passform und insgesamt fünf anpassbare Eartip-Größen – bislang waren es vier. Die Geometrie der Earbuds wurde so angepasst, dass sie stabiler im Ohr sitzen und bei langen Tragezeiten angenehmer bleiben.

Preis und Fazit: Mehr Features zum gleichen Preis

Interessant ist der Preisvergleich. Sowohl AirPods Pro 3 als auch AirPods Pro 2 starteten zum Launch mit einem Preis von 250 US-Dollar (ca. 230 Euro). Aktuell sind die AirPods Pro 2 günstiger zu bekommen, etwa für 200 US-Dollar (ca. 184 Euro). Trotzdem bleibt der Einstiegspreis für die dritte Generation stabil, obwohl ihr mehr Funktionen erhaltet. In Sachen Ausstattung, Akkulaufzeit, Fitness und Komfort bieten die AirPods Pro 3 im Vergleich zum Vorgänger in fast allen Bereichen ein Plus. Wer auf Herzfrequenzmessung und Live-Übersetzung Wert legt oder längere Akkulaufzeit sucht, erhält mit den AirPods Pro 3 das umfangreichere Produkt. Die wichtigsten Grundfunktionen wie adaptives ANC und Transparenzmodus bleiben jedoch auch bei den AirPods Pro 2 erhalten. Am Ende entscheidet ihr, ob euch die Neuerungen den Aufpreis wert sind oder ob das Vorgängermodell ausreicht.

Via: https://gizmodo.com

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Michael Reimann

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